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Für alle, die nicht mehr pendeln wollen

Gründer-Geheimnis JobSwop.io: die Tauschbörse für Jobs

Jobsuche auf moderne Art: Wer zur Arbeit pendelt, hat sich bestimmt schon das ein oder andere Mal über den Anfahrtsweg aufgeregt. Volle und verspätete Züge, Staus zur Rush Hour – für viele Meschen ist es einfach Zeit, die sie lieber anderweitig nutzen würden. Was aber, wenn es jemand anderem, der genau umgekehrt pendelt, genauso geht? Das ist die Geschäftsidee hinter JobSwop.io. Erfahre mehr über den Hintergrund im Gründer-Geheimnis!

Das Gründerteam besteht aus den Geschäftsführern Felix Nawroth, Frank Burian und Jan Meier. Felix war vor JobSwop.io als Projektleiter in der Automobilbranche tätig und kümmert sich nun als CEO um die Strategie und das Marketing des Startups. Frank ist CTO und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Web- und Softwareentwicklung mit. Und Jan war schon immer beruflich selbstständig. Er kümmert sich als COO um die Organisation und den Vertrieb. Mit ihrer Geschäftsidee waren sie 2023 sogar bei „Die Höhle der Löwen“ zu Gast und konnten einen Deal mit Investor Carsten Maschmeyer eintüten.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für JobSwop.io? Beschreibt bitte den genauen Moment.

Felix war nach seinem Studium ein klassischer Berufspendler. Nach einiger Zeit stellte er fest, dass ihm morgens auf dem Weg zur Arbeit die gleichen Menschen entgegenkommen wie am Abend auch. Und da stellte er sich die Frage, ob da nicht irgendjemand dabei ist, mit dem man einfach seinen aktuellen Job tauschen könnte. Dann könnten sich beide den langen Arbeitsweg sparen. Leider würden beide nie davon erfahren, da ihre Stellen erst sichtbar werden, wenn einer von beiden kündigt. Es musste also eine Möglichkeit geschaffen werden, um potenzielle Jobs zu betrachten, noch bevor sie frei werden. Und das war die Geburtsstunde von JobSwop.io. 

Wie lief die Namensfindung ab? Warum habt ihr euch für “JobSwop.io” entschieden?

Die Namensfindung war recht einfach. “Job Swop” bedeutet übersetzt nichts anderes als Jobtausch. Und die Domain .io wird im IT-Bereich aktuell immer populärer. Für uns bedeutet .io aber einfach nur “in Ordnung” – läuft also. 

Wie und wann habt ihr erkannt, dass ihr eure Idee in einem eigenen Unternehmen  umsetzen wollt?

Die Idee entstand im Frühjahr 2019 und war zunächst nicht mehr als ein Gedankenexperiment. Aber Felix konnte mit Frank und Jan recht schnell zwei Verbündete gewinnen, die ebenfalls das Potenzial dieser Idee erkannten. Und als dann der erste Prototyp programmiert und das Geschäftsmodell definiert war, wurde das Startup im Oktober 2020 in klassischer Bootstrapping-Manier gegründet.

Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte?

Da wir unser Startup in vollständiger Eigenleistung und in Nebentätigkeit aufgebaut haben, hat die weitere Entwicklung relativ viel Zeit in Anspruch genommen. Zunächst musste die App in ihrer ersten Phase fertiggestellt und in die jeweiligen Stores gebracht werden. Gleichzeitig wurden verschiedene Marketingmaßnahmen angetestet und eine passende Kommunikation aufgebaut. 

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdet ihr das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Ziemlich viel. Sagen wir mal so, wir wissen mittlerweile sehr gut, was alles nicht funktioniert. Aber um vielleicht etwas konkreter zu werden, haben wir dennoch zwei große Learnings auf unserer Reise mitgenommen. Zum einen haben wir uns erst nach einer ganzen Weile dazu überwinden können, offen über unsere Idee zu sprechen. Wir waren so von der Idee überzeugt, dass wir immer Angst hatten, jemand könnte sie uns wegnehmen. Und zum anderen haben wir ziemlich viel Zeit damit verschwendet, um herauszufinden, wessen Rat man sich annehmen sollte. Wenn man neu in die Startup-Welt eintaucht, trifft man zunächst viele Menschen, die entweder Geld an einem verdienen wollen oder einen schulbuchmäßig mit Buzzwords, wie Use Case, Customer Journey, Purpose usw. “grillen”, ohne sich auch nur fünf Minuten Zeit zu nehmen, um die eigentliche Idee wirklich verstehen zu wollen. Da hilft es schon sehr, einen vertrauten Kreis um sich zu haben, der einem wirklich helfen möchte.

Die Branche 

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum habt ihr euch für diesen Bereich entschieden?

Das wirtschaftliche Potenzial im HR-Bereich ist enorm, vor allem im klassischen Markt für Stellenanzeigen. Der Bedarf, passende Fachkräfte zu finden, wächst, sodass Unternehmen auch bereit sind, immer mehr Geld in die Veröffentlichung ihrer Stellen zu investieren. Uns geht es aber nicht darum, noch ein weiteres Stellenportal zu sein, um von der Not der Unternehmen zu profitieren. Wir wollen ganz gezielt den Arbeitsmarkt verändern. Der Wandel von einem Arbeitgebermarkt hin zu einem Arbeitnehmermarkt ist deutlich zu erkennen. Und trotzdem wird mit klassischen Stellenanzeigen noch auf eine aus unserer Sicht veraltete Methode gesetzt.

Der Wandel vom Arbeitgebermarkt hin zum Arbeitnehmermarkt ist wohl schon etwas mehr als nur ein Trend. In diesem Zusammenhang hört man aber immer wieder, dass sich die Unternehmen bei den Fachkräften bewerben müssen. Aus unserer Sicht eine gute Entwicklung, aber noch ohne ausreichende Lösungen. Denn woher sollen die Unternehmen wissen, bei wem es sich lohnt, sich zu bewerben? Wie sollen sie sich bei Fachkräften bewerben, wenn sie selbst nur auf Bewerbungen aus ihren Stellenanzeigen hoffen? Wir wollen für diesen Trend eine echte Lösung anbieten, sodass sich Unternehmen über unsere Plattform aktiv bei wechselwilligen Fachkräften bewerben können. 

Welche Meilensteine habt ihr mit JobSwop.io schon erreicht?

Wir haben bereits mehrere wichtige Meilensteine erreichen können. Als erstes die Entwicklung unserer Plattform in vollständiger Eigenleistung. Da sind wir sehr stolz drauf. Der zweite Meilenstein war eine erste kleine Finanzierungsrunde für die Markteinführung unserer App. Und schließlich unsere zweite Finanzierungsrunde sowie unser Auftritt bei “Die Höhle der Löwen”.

Sammelband

Die Höhle der Löwen: Das wusstest du noch nicht über die Jury!

Die Höhle der Löwen-Fans aufgepasst! Unser ultimativer Sammelband zu allen Jury-Mitgliedern ist da und liefert viele Informationen zu den aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der DHDL-Jury.

Was macht JobSwop.io so besonders? Wie grenzt ihr euch von der Konkurrenz ab Beschreibt bitte eure einzigartige Strategie bzw. das Alleinstellungsmerkmal.

Unser absolutes Alleinstellungsmerkmal liegt darin, dass wechselwillige Fachkräfte bei uns die Möglichkeit haben, ihren aktuellen Job direkt mit anderen zu tauschen. Somit machen wir Jobs sichtbar, die aktuell noch unsichtbar sind und erhöhen die Auswahl um ein Vielfaches. Gleichzeitig bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, sich aktiv bei diesen wechselwilligen Fachkräften zu bewerben, ohne das Schalten von klassischen Stellenanzeigen. Unternehmen erstellen auf unserer Plattform einen zunächst kostenfreien Suchauftrag und sehen sofort, welche Fachkräfte auf ihre Stelle passen. Erst wenn sie sich dann bei den Fachkräften bewerben, also mit ihnen in Kontakt treten möchten, entfällt eine Freischaltungsgebühr. Somit behalten die Unternehmen die volle Kostenkontrolle bei gleichzeitiger Transparenz. Unsere Plattform ist eine Win-Win-Chance für alle Beteiligten. 

Alltag

Welche Marketing-Kanäle hast du bisher genutzt? Beschreibe bitte, was besonders gut funktioniert hat. 

Das Marketing bei einem Plattform-Geschäftsmodell ist nicht ganz einfach. Schließlich haben wir kein Produkt, was in einem schönen Shop bereits beim ersten Verkauf Umsatz generiert. Echter Mehrwert entsteht bei uns erst, wenn unsere Nutzer und Nutzerinnen miteinander interagieren. Wenn sie in Kontakt treten und sich austauschen. Damit das gelingt, benötigten wir zunächst die sogenannte kritische Masse. Dabei haben uns zwei Kanäle besonders geholfen. Zunächst einmal das klassische Social Media Marketing. Eine App bewirbt man am besten digital. Und zum anderen PR-Arbeit. Es schafft Vertrauen, wenn andere positiv über einen reden. 

Wann und warum habt ihr euch entschieden, euch bei Die Höhle der Löwen zu bewerben?

JobSwop.io ist eine Plattform. Und das Wichtigste einer Plattform sind die Interaktionen zwischen den Nutzern und Nutzerinnen. Die Höhle der Löwen war für uns die perfekte Bühne, um unsere Idee einem breiten Publikum zu präsentieren. Als wir unsere App erfolgreich an den Markt gebracht hatten, war für uns klar, dass wir einen Schritt wie diesen gehen wollen.

Was hat sich seitdem geändert?

Mit dem Jobtausch bieten wir eine bisher einzigartige und somit wirkliche neue Möglichkeit am Arbeitsmarkt an. Das erfordert teilweise sehr viel Erklärung. Mit unserem Auftritt bei DHDL konnten wir unseren USP aber so gut präsentieren, dass mittlerweile sehr viele Menschen das Potenzial unserer Plattform erkannt haben. 

Habt ihr einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Für uns war es eine große Hilfe, dass wir zu jeder Zeit an das Potenzial unserer Idee geglaubt haben. Gründen ist wie eine Achterbahnfahrt, ständig geht es auf und ab. Und gerade dann, wenn es nicht nur nach oben geht, sollte man noch ganz genau wissen, weshalb man sich auf die Reise gemacht hat.

Nutzt ihr KI-Tools, um euch den Arbeitsalltag zu erleichtern? Wenn ja, welche sind das und wie genau wendet ihr diese an? (gerne mit konkretem Anwendungsbeispiel)

Wir entwickeln gerade unser eigenes KI-Modell und integrieren es in unsere Plattform. Zukünftig werden Unternehmen schneller ihre Suchaufträge anlegen und noch präzisere Matches erhalten.

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Über den Autor

Autorenprofil: Andreas Fricke

Andreas Fricke

Andreas ist seit März 2022 in der Redaktion von Gründer.de. Hier verantwortet er die Bereiche Franchise- und Gründer-Verzeichnis, außerdem arbeitet er regelmäßig an neuen Büchern und eBooks auf unserem Portal. Zuvor hat er 5 Jahre lang in einer Online-Marketing-Agentur für verschiedenste Branchen Texte geschrieben. Sein textliches Know-how zieht er aus seinem Studium im Bereich Journalismus & Unternehmenskommunikation.

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