Bildquelle:

Featured image: Thanaphon - stock.adobe.com

Von der richtigen Planung bis zur Verwaltung

Als Unternehmen in Immobilien investieren – worauf du achten solltest

Unternehmen haben gute Gründe, um eine Investition in Immobilien in Erwägung zu ziehen. Sie können eine stabile Einnahmequelle aufbauen, ihr Portfolio diversifizieren, steuerliche Vorteile erzielen und von einer langfristigen Wertsteigerung profitieren. Allerdings unterliegt auch der Immobilienmarkt ständigen Veränderungen, weswegen es eine strategische Herangehensweise braucht, um am Ende nicht Geld in den Sand zu setzen. Ob es dabei um Büroimmobilien, Eigentumswohnungen oder Handelsflächen geht, ist gar nicht mal so wichtig. Wesentlich wichtiger ist, ein durchdachtes Konzept zu befolgen. Worauf es diesbezüglich zu achten gilt, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Analyse des Immobilienmarkts

Der Preis von Immobilien ist zumindest in Deutschland seit Jahren am steigen, aber das heißt nicht, dass vor dem Kauf keine Analyse des Markts erfolgen sollte. Selbst der Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren nicht stagniert, sondern unterlag einigen Veränderungen. Diese Veränderungen zu verstehen und entsprechend auf sie zu reagieren, ist ein Muss für erfolgreiche Investments. Daher ist – bevor es an den Kauf von Häusern oder Wohnungen geht – eine gründliche Analyse des Immobilienmarkts erforderlich. Abgesehen vom Standort sind demografische und wirtschaftliche Faktoren von Relevanz.

Analyse des Standorts

Du solltest niemals auf gut Glück eine Immobilie kaufen, nur weil sie einen angeblich guten Kaufpreis hat. Zumindest nicht, wenn der Standort nicht attraktiv ist. Es gibt viele günstige Immobilien in ländlichen Gegenden, die in puncto Rendite alles andere als sinnvoll sind. Generell ist die Standortanalyse einer der wichtigsten Faktoren überhaupt. Der gewählte Standort sollte zum Beispiel in puncto Arbeitsmarkt, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung überzeugen. Andernfalls kann es passieren, dass weder Käufer noch Mieter Interesse an dem Objekt haben. Die Immobilie muss sich jedoch keineswegs gleich in einer großen Stadt befinden. Davon ist unter Umständen sogar abzuraten, da oft zu hohe Kaufpreise verlangt werden.

Aufbau eines Netzwerks

Als Unternehmer sollte dir der Begriff Networking bekannt sein, denn das Knüpfen und Pflegen von Kontakten trägt maßgeblich zum Geschäftserfolg bei. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Umsetzung von Geschäftsmodellen. Selbst bei Investitionen ist es sinnvoll, ein gut ausgebautes Netz aus Kontakten zu haben. Bei diesen Kontakten kann es sich unter anderem um Anwälte, Bauunternehmen und Finanzberater handeln. Empfehlenswert ist auch der Kontakt zu Maklern, um bei Bedarf seine Immobilie mit professioneller Unterstützung zu vermieten oder zu verkaufen.

Ausarbeitung einer Strategie

Wie bei anderen Investitionen brauchen Unternehmen eine Strategie mit klaren Investitionszielen. Sie benötigen schließlich ein Konzept, an dem sie sich kurz- und langfristig orientieren können. Bei der Strategie sollte auch festgelegt werden, wie die Investition erfolgt. Sollten Immobilienfonds keine Option darstellen, bietet sich eine Direktinvestition in Immobilien an. Eine der interessantesten Optionen ist der Kauf von Häusern oder Wohnungen aus dem Katalog. Ein Haus aus dem Katalog ist zwar nicht individuell maßgeschneidert, aber dafür eröffnet es ein großes Potenzial, wenn es um eine Vermietung oder einen späteren Weiterverkauf geht. Solltest du dich als Unternehmensinhaber für eine Investition in Fertighäuser entscheiden, profitierst du unter anderem von einer flexiblen Standortwahl, kontrollierten Qualität und schnelleren Bauzeiten. Zudem hast du durchaus einige Individualisierungsmöglichkeiten – zum Beispiel in puncto Dachart, Fläche und Konzept.

Betrachtung von Nachhaltigkeitsaspekten

Bereits seit einigen Jahren ist der Umweltschutz in Unternehmen ein wichtiges Thema. Das ist verständlich, denn wie Privatpersonen haben Unternehmen eine Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Diese Verantwortung sollte auch bei Investitionen nicht außer Acht gelassen werden. Dabei geht es jedoch nicht nur um den Klima- und Umweltschutz. Tatsächlich sind nachhaltige Immobilien in unserer heutigen Zeit um einiges attraktiver als Häuser und Wohnungen, die dieses Kriterium nicht erfüllen. Das wiederum trägt zur Wertbeständigkeit bei.

Finanzielle Planung

Wie bei anderen Maßnahmen, die in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit stehen, bietet sich die Erstellung eines Finanzplans an. Im Finanzplan solltest Du wichtige Punkte wie die Ankaufskosten, laufenden Kosten und einen Puffer für unerwartete Ausgaben einplanen. Zudem ist es wichtig, dass du dir Gedanken um die Finanzierung machst. Das gilt gerade dann, wenn du gleich in mehrere Immobilien investieren möchtest. In einem solchen Fall ist es unwahrscheinlich, dass du die erforderlichen finanziellen Mittel in voller Höhe zur Verfügung hast. Das ist aber auch gar nicht nötig oder überhaupt sinnvoll. Die Aufnahme von Immobilienkrediten zur Finanzierung von Häusern oder Wohnungen ist ein bewährtes Konzept, mit dem du langfristig von steuerlichen Vorteilen profitieren und Vermögen aufbauen kannst.

Identifikation von Risiken

Zwar gelten Immobilien als sichere Anlage, aber das heißt nicht, dass sie frei von jeglichen Risiken sind. Sie schneiden beispielsweise in puncto Liquidität schlechter ab als Aktien und einige andere Anlagen. Der Verkauf einer Immobilie kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Zudem gibt es keine Garantie, dass der gewünschte Verkaufspreis erzielt wird. Weitere Risiken sind der Ausfall von Mieteinnahmen, plötzliche Gesetzesänderungen und unvorhergesehene Reparaturen. Zum einen sollten alle potenziellen Risiken identifiziert werden, zum anderen braucht es Strategien zu deren Minimierung.

Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen

Immobilien sind kein rechtsfreier Raum, sondern es gibt viele Gesetze, die dir als angehender Investor ein Begriff sein sollten. Neben baurechtlichen Vorschriften solltest du beispielsweise auch über Eigentums-, Miet- und Pachtrecht Bescheid wissen. Ein weiterer wichtiger Bereich sind die Steuern. Wie bei den meisten anderen Anlagen musst du für Immobilien Steuern zahlen. Das gilt nicht nur bei der Vermietung, sondern auch beim Kauf und Verkauf. Auf der anderen Seite kannst du durch Immobilien von steuerlichen Vorteilen profitieren. Da die rechtliche Situation ziemlich komplex sein kann, bietet sich die Unterstützung von Rechtsexperten an.

Professionelle Verwaltung

Mit dem Kauf der Immobilien ist es keineswegs getan. Damit sie sich als gute Investition herausstellen, braucht es darüber hinaus eine professionelle Verwaltung. Bei der Verwaltung von Immobilien spielen Aspekte wie Instandhaltung, Mieterbetreuung und Reparaturen eine wichtige Rolle. Als Unternehmer kannst du dich entweder selbst darum kümmern oder ein Immobilienverwaltungsunternehmen beauftragen. Ein Immobilienverwaltungsunternehmen kümmert sich um alle Aufgaben, die bei Häusern und Wohnungen anfallen können. Dazu gehört auch der Kontakt mit den Mietern. Mieter haben individuelle Bedürfnisse, denen du als Vermieter gerecht werden musst. Diese zu bedienen, kann mit einem großen zeitlichen Aufwand einhergehen. Dasselbe gilt selbstverständlich für die Instandhaltung. Aus gutem Grund entscheiden sich viele Investoren für eine Verwaltung durch Dritte.

Geschrieben von
Jetzt teilen
[yasr_visitor_votes]

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Geschrieben von
Jetzt teilen

Das wird dir auch gefallen

Sitemap

schliessen
THE BIG THING 2026: KI-Consulting

02. & 03. März 2026

18:00 Uhr