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Das sind die Trends bei Elektroautos

Elektroautotrends: Was machen Tesla, Mercedes, VW und Co?

Elektroautos erfreuen sich großer Beliebtheit. In den letzten zwei Jahren boomte der Markt richtig und immer mehr Autohersteller widmen sich diesem Thema. Auch die Ladesäulen werden immer populärer. Neben den eigens von Tesla erbauten Ladesäulennetz veröffentlichten auch deutsche Autohersteller ihre Pläne für die kommenden Jahre. Welche Pläne das sind und welche Elektroautos zu den beliebtesten gehören, erfährst du in unserem Artikel.

Die beliebtesten Elektroautos 2022

Mit dem neuen Jahr sind die Zahlen für die beliebtesten Elektroautos in Deutschland bekannt geworden. Im Dezember haben alle E-Auto-Hersteller nochmal einen Sprung nach vorne gemacht, sodass der Elektroauto-Anteil nun mit mehr als 100.000 Neuzulassungen bei etwa einem Drittel der Gesamtzulassungen für Dezember liegt. Die beliebtesten E-Autos sind weiterhin der Tesla Y und Model 3. Der Tesla Y hat über das Jahr stark aufgebaut, doch im November und Dezember lag Model 3 bei den Neuzulassungen wieder deutlich vorne. Auf das gesamt Jahr gesehen ist der Tesla Y auf Platz 1 und Model 3 auf Platz 2.

Die deutschen Elektroauto-Hersteller tummeln sich auf den Rängen dahinter. Auf Platz 3 setzt sich der Fiat 500 Elektro, der ungefähr seit einem Jahr auf dem Markt ist. Dahinter kommen die beiden Modelle von VW (ID.4 als SUV und ID.5 als Coupe) und auf Platz 5 der ID.3 von VW. Insgesamt sind die Zahlen bei VW gesunken, blieben aber trotzdem in den oberen Rängen vertreten. Weitere Modelle von VW erfreuen sich großer Beliebtheit und finden sich in den weiteren Top-Platzierungen wieder.

Die Top 5 der Elektroauto-Zulassungen im Überblick

  • Tesla Y – 35.426 Zulassungen
  • Teslas Model 3 – 33.841 Zulassungen
  • Fiat 500 Elektro – 29.635 Zulassungen
  • VW ID.4 – 24.847 Zulassungen
  • VW ID.3 – 23.286 Zulassungen

Ärger über Tesla in China

Tesla hat die Preise der E-Autos in China reduziert. Diese im ersten Moment gute Nachricht wurde allerdings weniger gut aufgenommen. Die potentiellen Käufer der Tesla Autos in China sind enttäuscht. Tesla hat innerhalb von kurzer Zeit zwei Mal den Preis gesenkt. Nach der ersten Senkung gab das Unternehmen für Elektroautos an, dass der Preis vorerst nicht nochmal gesenkt wird, weshalb zum Ende des Jahres viele Chinesen nochmals zuschlugen. Da das Unternehmen den Preis nun doch nochmal senkte, fordern viele nun nachträgliche Rabatte oder Gutschriften, um dies auszugleichen.

E-Tankstellen Ausbau

Der Markt für Elektroautos boomt, aber es fehlt an Ladesäulen. Tesla hat rund 40.000 Schnellladesäulen weltweit errichtet, die hauptsächlich für die eigene Kundschaft sind. Die anderen E-Autos sind auf die bisherigen Ladesäulen angewiesen. 2022 gab es laut Verband der Automobilindustrie (VDA) so viele, dass auf eine Ladesäule 23 Autos kommen. Die Bundesregierung will den Bereich ausbauen und plant aktuell 1.000.000 öffentlich zugängliche Stellen.

Daneben werden auch die Autohersteller selbst aktiv. Die Mercedes-Gruppe will nicht warten und kündigt ein eigenes Netz an Schnellladesäulen an. Dieses soll bis zum Ende des Jahrzehnts fertig gestellt werden und rund 10.000 Ladepunkte weltweit umfassen. Mercedes will dieses ebenfalls exklusiv für ihre Kunden erstellen. Auch der VW-Konzern will bis Ende 2025 in Kooperation mit verschiedenen Partnern weltweit etwa 45.000 Ladepunkte einrichten. Die bisherigen Kooperationen machen schon einen Teil der zur Verfügung stehenden Ladesäulen aus, doch auch dieser soll erweitert werden.

Textstrecke für Elektroautos geplant

Während der Fahrt das E-Auto laden? Klingt im ersten Moment utopisch, ist aber gar nicht mehr so weit weg. Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg planen genau daran: Eine Teststrecke zum induktiven Laden von Elektroautos. In Nordbayern soll eine Autobahn dafür herhalten. Durch Spulen unter dem Asphalt sollen Fahrer ihre E-Auto aufladen können. Etwa Mitte 2025 soll die etwa einen Kilometer lange Teststrecke in Betrieb genommen werden. Welche Autobahn es genau sein wird, ist noch unklar. Geplant ist, dass etwa 125 Kilowatt Leistung übertragen werden soll.

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