Wie definierst du für dich selbst ultimativen Erfolg? In welchem Moment hattest du das Gefühl “Ich bin erfolgreich”?
Erfolg ist für mich ein Zustand und kein Ziel. Denn sobald man ein Ziel erreicht hat, würde es ja der Vergangenheit angehören und wir würden uns ein neues Ziel setzen, das erst vor uns liegt. Somit wären wir ständig im Mangel. Daher ist mein Ansatz von Erfolg ein Zustand voller stetig neuer spannender Erfahrungen im Leben, die mich persönlichen wachsen lassen. Und natürlich auch die Möglichkeit, sich mit Geld Dinge zu ermöglichen, die mir und meinen Lieben um mich herum Freude bereiten.
Was hast du auf dem Weg zum Erfolg (über dich selbst) gelernt?
Erfolg ist nicht geradlinig, sondern erfolgt in einem Rhythmus. Genauso wie der Baum, der erst die Wurzeln bilden muss, um dann erst in die Höhe wachsen zu können. Und immer wieder zwischendurch eine Ruhepause einlegen, um Kraft und Momentum für den nächsten Wachstumsschub zu haben. Und genau diesen Rhythmus musste ich akzeptieren und mich diesem hingeben.
Welche Schwierigkeiten musstest du überwinden und wie bist du damit umgegangen?
Ach, mit jedem neuen Ziel kommen neue Ängste hoch, die vorab unter der Decke des Unterbewusstseins schlummerten. Konkret litt ich in der Woche, in der ich die Präsentation für den Erfolgskongress erstellt habe, unter extremer Prokrastination. Ich starrte ständig meinen Rechner an und zweifelte an ALLEM, was ich dachte zu wissen – mir inklusive. Und dann erinnerte ich mich an das, was ich anderen immer in solchen Situationen sage: Nimm die Angst bewusst wahr. Schaue hin, woher sie kommt und verabschiede dich. Denn Angst geht nur weg, wenn man herausfindet, was hinter dem dunklen Schleier steckt. Körperlich gesprochen sind Angst und Stress nur Hormone. Also Fenster auf, laute Musik von Beyonce und: “Augen zu und tanzen!”
Wieso hast du dich für den Namen “Your Modern Priestess” entschieden? Was möchtest du deinen Kundinnen signalisieren?
Ich hatte immer eine zugegeben recht abwertende Meinung über Esoterik. In den letzten Jahren musste ich mich unausweichlich mit dem Thema Spiritualität auseinandersetzen und habe eine Seite daran entdeckt, die konkret nutzbar und verständlich geworden ist. Für mich und mein Business. Daher möchte ich die moderne Spiritualität auch für andere ins 21. Jahrhundert bringen. Außerdem habe ich tatsächlich eine zertifizierte Ausbildung als “Priestess of the light” absolviert. In Deutschland gibt es zu allem ein Zertifikat 🙂
In deinen Coachings vereinbarst du verschiedene Facetten des Erfolgs wie Marketing, Spiritualität und Business – was ist am wichtigsten, um hier zum Erfolg zu kommen?
Alle drei Facetten sind letztlich drei Dimensionen eines Unternehmers oder einer Unternehmerin. Sie bedingen einander. Das Business ist quasi das Fahrzeug mit dem ich mich bewege. Das Marketing ist die Route und Spiritualität erklärt nur die Wirkmechanismen, wie man vorwärts kommt. Je besser man alle drei versteht und einsetzen kann, desto schneller und/oder leichter kommt man weiter.
Welchen ultimativen Tipp kannst du unseren Lesern mitgeben, die ebenfalls erfolgreich werden wollen?
Sei Dir bewusst, wo du jetzt und in der Vergangenheit bereits erfolgreich warst. Egal in welchem Lebensbereich. Erinnere dich an das Gefühl und versuche herauszuarbeiten, was genau die gleiche kleine Zutat bei all diesen Erfolgen war. Und dann versuche das als Filter für deine Entscheidungen zu nutzen. Für mich ist es der Leitspruch: Folge der Freude!

Andreas Fricke