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"Die Umsetzung ist alles."

Gründer von Myne: „Ideen sind nichts wert“

Wer mit Immobilien Geld verdienen möchte, steht oft vor der Frage der Finanzierung. Denn steigende Preise in Kombination mit dem Verwaltungsaufwand schrecken potenzielle Investoren ab. Das Berliner Startup Myne hat eine Lösung für solche Situationen entwickelt und ermöglicht die Co-Ownership an Ferienimmobilien.

2021 gegründet, hat das Berliner Startup Myne mit seinem Geschäftsmodell auf Anhieb überzeugt. Die Gründer Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale bieten Interessenten online die Möglichkeit, Anteile an Ferienimmobilien zu erwerben. Über die „Co-Ownership-Plattform“ können sich die Kunden die für sie interessanten Immobilien aussuchen. Die Kosten für die Instandhaltung und Verwaltung der Immobilie teilen sie sich gemeinsam mit den Miteigentümern – je nach Immobilie bis zu 8 Parteien. „Unser Geschäftsmodell ermöglicht es, die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten der Ferienimmobilien anteilig auf MiteigentümerInnen aufzuteilen und zugleich eine ideale Auslastung der Immobilie zu erreichen“, so Nikolaus Thomale über das Konzept.

Das Konzept von Myne: Kosten teilen, Vorteile genießen

Was die meisten Menschen davon abhalte, in eine Ferienimmobilie zu investieren, sei das unpassende Kosten-Nutzen-Verhältnis, erklärt Thomale. „Die Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind für die meisten zu hoch und eine Investition in Immobilien, sowie auch der laufende Betrieb – insbesondere im Ausland – ist kompliziert.  Dazu kommt, dass ein Großteil der Ferienimmobilien nur acht bis zehn Wochen pro Jahr durch die Eigentümer selbst genutzt wird.“ Die Gründer von Myne erfüllen diesen Traum nun, einfacher und günstiger. Das Unternehmen führt Immobilien aus ganz Europa, in die seine Kunden investieren können. Thomale: „Du genießt deinen Urlaub und/oder machst eine Mietrendite, wir kümmern uns um den Rest!“

Durch die Kombination mehrerer Miteigentümer mit komplementären Interessen reduziert sich außerdem der Leerstand und die Immobilie ist über das Jahr hinweg deutlich besser ausgelastet. Über Myne können die Nutzer außerdem angeben, wann sie selbst die Immobilie nutzen möchten oder diese vermieten wollen. Darüber hinaus unterstützt die Plattform, wenn Investoren ihre Anteile wieder verkaufen möchten.

Starkes Wachstum seit der Gründung

Zuletzt konnte das Startup 23,5 Millionen Euro einsammeln. Dieses Geld wird in die direkte Weiterentwicklung von Myne fließen sowie in die Erweiterung des Immobilienangebots. So ist unter anderem geplant, auch nach Italien und Frankreich zu expandieren. Derzeit befinden sich mehr als 40 Immobilien im Portfolio des Unternehmens und das Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter. Als Geheimtipp für andere Gründer gibt Nikolaus Thomale eine klare Aussage: „Show, don’t tell! Ideen sind nichts wert, die Umsetzung ist alles.“

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