In der Studie wurden Elektromotoren und Hybridmotoren zusammengerechnet. Der Hauptgrund für diese Entwicklung sollen die Vorgaben für den Schadstoffausstoß und die sinkenden Batteriekosten sein. So sollen die Batteriepreise zwischen 2014 und 2030 um ungefähr 80 Prozent sinken.
Doch der Anteil der verschiedenen Typen von Fahrzeugen mit Elektromotoren sollen von Region zu Region unterschiedlich sein, betont die Experten der BCG-Gruppe. In China und Europa soll bis 2030 jedes vierte neue Auto nur mit Batterien betrieben werden. Der Anteil von Benzinmotoren soll dabei auf gut ein Drittel sinken. In den USA hingegen sollen nach der Prognose der BCG Autos mit Benzinmotoren immer noch auf einen Anteil von 47 Prozent kommen. Reine Batteriebetriebene Autos wiederum gerade mal auf ein Fünftel.
In Zukunft wird es also ein deutlicher Wandel zu erkennen sein, auch wenn einige Länder dem schneller nachkommen als andere. Startups und junge Unternehmen, die sich auf Elektroantriebe spezialisiert haben, werden in Zukunft aber von den günstiger werdenden Batteriepreisen und von dem immer stärker werdende Klima-Bewusstsein profitieren. Die Zukunft der E-Mobilität und der Elektromotoren scheint also weiterhin auf einem guten Kurs zu sein.
Quelle: Boston Consulting Group / dpa

Leoni Schmidt
Eine Antwort
Wenn es um Lösungsmöglichkeiten für einen klimafreundlichen Straßenverkehr
geht, werden nicht nur Elektrofahrzeuge diskutiert. Brennstoffzellenfahrzeuge,
meist auf Basis von Wasserstoff, fahren auch elektrisch und somit ebenfalls lokal
abgasfrei. Und synthetische Kraftstoffe auf Basis von Strom aus erneuerbaren
Energien, häufig e-fuels oder Power-to-Liquid/Power-to-Gas genannt, könnten
künftig Benzin und Diesel CO2-neutral werden lassen. Um deren Potenzial zum
Klimaschutz beurteilen zu können, müssen mehrere wichtige Fragen beantwortet werden