Wenn Unternehmen plötzlich in Suchmaschinen außen vorbleiben, hat das schnell Folgen für den Umsatz. Wer virtuell nicht gefunden wird, wird auch nicht gebucht. Was machen Unternehmen falsch, wenn ihre Webseite absackt? Manchmal haben sie keinerlei Fehler gemacht. Die Zurückstufung kann ein Ergebnis negativer SEO sein. Und die haben kleine und mittelständische Unternehmen oftmals nicht auf dem Schirm.
Kürzlich hat das Statistische Bundesamt neue Daten zur Verbreitung verschiedener Suchmaschinen veröffentlicht. Das Ergebnis zeigt die starke Dominanz von Google. Knapp 80 Prozent Marktanteil konnte das Unternehmen im Januar 2025 bei der Desktop-Suche für sich beanspruchen. Da ist es kein Wunder, dass erfolgreiche Unternehmen große Teile ihres Budgets für eine entsprechende Suchmaschinenoptimierung (SEO) verwenden.
Doch selbst bei professioneller SEO passiert es, dass die eigene Webseite plötzlich im Ranking absackt. Die Ursache: SEO-Negativkampagnen gegen Webseiten von Unternehmen. Derartige Attacken sind so verbreitet, dass es einen Fachbegriff dafür gibt: negative SEO.
Virtuelle Vertrauenswürdigkeit schützen
Suchmaschinen bewerten Webseiten anhand von verschiedenen Kriterien. Dabei spielen nicht allein relevante Keywords und aktuelle Beiträge eine Rolle. Die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens, Kundenbewertungen, virtuelle Verlinkungen und andere Kriterien fließen in die Bewertung ein. Negative SEO setzt an diesen Stellen an – und untergräbt die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens.
Eine erfahrene SEO-Agentur für professionelle Suchmaschinenoptimierung kann helfen. Sie erkennt laufende Rufschädigungskampagnen. Nach der Analyse können die richtigen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Nicht selten stellt sich heraus, wer hinter den Angriffen steckt: ein Konkurrenzunternehmen, das der Marke schaden will, um die eigene Webseite nach vorne zu bringen. Dieses Vorgehen nennt sich Black-Hat-SEO.
Mit solchen Methoden arbeitet negative SEO:
- Kauf von extern verlinkten Seiten und Veränderung von deren Inhalten
- Verlinkung auf die Unternehmensseite von unseriösen Webseiten
- Massenhaft negative Kundenbewertungen und Produktbewertungen
- Hacking der eigenen Webseite und Manipulation von Inhalten
Vorbeugung gegen negative SEO
Die gute Nachricht an dieser Stelle: Solche Rufschädigungsmethoden sind nicht erlaubt und die Suchmaschinen gehen gegen negative SEO vor. Damit das passiert, muss man sie darauf aufmerksam machen. Erfahrene SEO-Agenturen schulen Unternehmen darin, wie sie Eingriffe erkennen und was bei welcher Maßnahme zu tun ist. Wie man am besten vorbeugen sollte?
Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Traffic und die Entwicklung der eigenen Rankingplatzierung über die Google Search Console zu verfolgen. Falls Unternehmen weiter aktuellen Content wie gewohnt veröffentlichen und die Zugriffszahlen aus unerklärlichen Gründen massiv einbrechen, ist das ein Warnsignal.
Vorgehen gegen die Störmanöver
Typischerweise sind die Ursachen nicht schwer zu finden. Negative SEO geht schließlich großflächig vor. Manipulierte Webseiten und Spam-Verlinkungen fallen über die Zugriffe auf und durch Überprüfung aller Unterseiten der Homepage. Schlechte Verlinkungen müssen und die Qualität von Backlinks müssen zusätzlich geprüft werden.
Wurden Social Media-Konten gehackt oder Unternehmenseinträge manipuliert? Dann sollten Unternehmen auf negative Bewertungen sofort reagieren. Ist deutlich erkennbar, dass eine organisierte Negativkampagne gegen das Unternehmen läuft, dann sollten Unternehmen bekannte Suchmaschinen darauf aufmerksam machen.

Redaktion