Fortbildung & Networking von Mama zu Mama

Mama Meeting: So vereinbaren die Gründerinnen Familie & Business

Ob Superheldin, Rockstar oder Powerfrau – eine Mutter trägt viele Namen. Doch oft liegt der Fokus mehr auf den Kindern, als auf den so viel leistenden Müttern. Genau dieses Problem haben die beiden Mama Meeting-Gründerinnen beseitigt und bieten mit ihren Meetings Müttern die Möglichkeit die optimale Balance zwischen Kind und Karriere zu finden. Mit ihren digitalen Treffen helfen sie Frauen dabei sowohl beruflich, als auch individuell zu wachsen.

Juliane Schreiber
Mamameeting-Gründerin Juliane SchreiberQuelle: Mamameeting
Geburtsort
Pirna
Abschlüsse
M.A. North American Studies, B.A. Medienwissenschaften & Anglistik/Amerikanistik
Beruf
Gründerin, Geschäftsführerin
Unternehmen

Mama Meeting Schreiber Drücker GbR

smart worq

Website

https://mamameeting.de/

https://smartworq.de/

Sarah Drücker
Mamameeting-Gründerin Sarah DrückerQuelle: Mamameeting
Geburtsort
Köln
Abschlüsse
B.A.Sc. - Economics
Beruf
Gründerin, Geschäftsführerin
Unternehmen

Mama Meeting Schreiber Drücker GbR

smart worq

Website

https://mamameeting.de/

https://smartworq.de/

Wann wurde Mama Meeting gegründet?

Mama Meeting wurde im Jahr 2018 von Juliane Schreiber und Sarah Drücker gegründet.

Wie kam es zu der Idee für das Unternehmen?

Nachdem die beiden Mama Meeting-Gründerinnen selbst Mütter geworden waren, stellen sie sehr schnell fest, dass es ein enormes Angebot zu frühkindlichen Förderungen gab. Jegliche Aktivitäten seien auf die Kinder konzertiert. Doch für Mütter gibt es nur sehr selten ähnliche Angebote. Die Mama Meeting-Gründerinnen stellten jedoch zum einen bei sich selbst, als auch im Gespräch mit anderen Mütter schnell fest, dass das Mutterwerden der mit größte „Game Changer“ im Leben einer Frau ist. „Mit der Geburt von Kindern ändert sich nicht nur grundlegend der Alltag, sondern auch die eigenen Werte, die Perspektive auf berufliche Ziele und die eigene Definition von Erfolg“, so Juliane Schreiber. Die beiden Gründerinnen wollten daher neben einem Raum, auch einen Rahmen für Mütter schaffen, in dem sie nicht nur an ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung arbeiten können, sondern auch gemeinsam in den Austausch mit andern Müttern treten können.

Wie haben sich die Gründerinnen kennen gelernt?

Sarah Drücker und Juliane Schreiber lernten sich schon ca. zehn Jahre vor der Gründung von Mama Meeting kennen. Damals lebten ihre, inzwischen Ehemänner, zusammen in einer WG. Bevor beide Mütter wurden war ihr Kontakt eher sporadisch und wurde erst durch die eigenen Kinder intensiver. Durch gemeinsame Babykurse, verbrachten die Gründerinnen immer mehr Zeit zusammen und kamen schließlich auf die Gründungsidee von Mama Meeting. Beide betonen, dass sich ihre jeweiligen Erfahrungen und Kompetenzen ideal für ihr Vorhaben ergänzen.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?

Zu Anfang konnten die Unternehmerinnen ihre Weiterbildungsveranstaltungen für Mütter in Elternzeit ohne großen Kapitaleinsatz starten. Aber eine Gründung kommt natürlich nie ohne Hürden daher. So war eine der größten Hürden für die Mama Meeting-Gründerinnen die Wahrnehmung nach außen. Viele für die Events angefragten Locations äußerten Zweifel und wollten kein Ort für „Mami-Treffs“ sein. Dazu fiel es zu Beginn vielen Müttern nicht sonderlich leicht zu verstehen, worin das konkrete Vorhaben besteht. Es dauerte bis zum Mai 2018 ehe die Irritation der Teilnehmerinnen in Begeisterung umschlug. Durch geschicktes word-of-mouth Marketing brachten Sahra Drücker und Juliane Schreiber ihre Weiterbildungsthemen schnell in die komplette Stadt.

Als zweite Hürde machte sich die deutschlandweite Expansion bemerkbar. In 2019 überlegten die Mama Meeting-Gründerinnen, wie sie ihre damals ausschließlich vor Ort-Angebote in andere Städte und Regionen bringen könnten. Sollen beide Gründerinnen zusammen überall hin reisen? Soll dafür externes Personal eingestellt werden? Oder sollte ein Lizenzmodell die Lösung bringen? Das waren nur einige der vielen Fragen, die sich beide Mütter stellen mussten. Ein reich besuchtes Mama Meeting in Hamburg im Februar 2020 bestätigte nur, dass das Interesse der Zielgruppe enorm ist und sie gezwungen sind etwas zu verändern. Dann kam die Corona-Pandemie, doch mit ihr auch die Lösung für das Problem: Die Mama Meeting-Gründerinnen haben ihre Events auf die digitale Ebene gebracht und erreich inzwischen nicht nur Mütter in ganz Deutschland, sondern sogar in der Schweiz, Österreich, Spanien, Ungarn, Indien und Australien.

Welche Kernidee steckt hinter Mama Meeting?

„Weiterbildung und Networking“. Die inzwischen digitalen Meetings beschäftigen sich mit allerhand Weiterentwicklung in beruflichen und persönlichen Themen. Mütter können von Gehaltsverhandlungen, über Wiedereinstiegs-Coachings, Vereinbarkeitsstrategien bis hin zu Change Management-Know-How eine große Menge lernen. Doch auch das Networking unter den Teilnehmerinnen wird groß geschrieben und im Mama Meeting Business Club intensiviert. Hier könne die Member beispielswiese durch Mom-Matchings, Clubinterene Networking-Treffen und MMBC Labs gemeinsam an ihren Herausforderungen arbeiten.

„Mama Meeting ist der Rahmen, in dem Mütter sich ihrer Weiterentwicklung widmen und sich dabei gegenseitig unterstützen.“ (Juliane Schreiber)

P.S. Übrigens: Eine der Mama Meeting-Gründerinnen, Juliane Schreiber, schreibt und berichtet hier auf Gründer.de in ihrer „Gründerinnen-Kolumne“ regelmäßig über ihren Alltag und Kuriositäten als Gründerin.

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Über den Autor

Autorenprofil: Aaron Gefeke

Aaron Gefeke

Bereits in der Schulzeit entstand bei Aaron großes Interesse für redaktionelle Tätigkeiten und dem Schreiben von Texten. Nach seinem Abitur 2020 entschied er sich dazu. durch verschiedene Praktika einen möglichsten großen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten um sich somit persönlich weiterzuentwickeln. Durch ein Praktikum im Herbst 2020 konnte er bereits einige Erfahrung in der Welt der Startups und der Unternehmensgründung sammeln.
Seit Mai 2021 ist Aaron Praktikant unserer Online Redaktion von Gründer.de und ist somit als Redakteur vor allem für die Content-Erstellung zuständig. In seiner Freizeit betreibt er gerne Kraftsport und Yoga und liest besonders gerne Kriminalliteratur.

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