Damit junge und innovative Unternehmen einen schnelleren und unbürokratischen Zugang zu Startup-Förderungen und Finanzierungen bekommen, hat die Bundesregierung eine umfassende Startup-Strategie beschlossen. Diese Strategie soll die Rahmenbedingungen verbessern, Finanzierungen stärken und somit eine Gründung erleichtern. Dafür hat das Bundeskabinett Maßnahmen in zehn Handlungsfeldern beschlossen.
In Zukunft soll es möglich sein, Gründungen digital und wenn möglich, innerhalb von 24 Stunden umzusetzen. Außerdem soll der Zugang zu Finanzierungen und Förderungen für Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund erleichtert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Vernetzung der Akteure innerhalb des Startup-Ökosystems. Die Bundesregierung wird daher gemeinsam mit den Stakeholdern einen „Startup Summit Germany“ veranstalten und Kontaktstellen in allen Bundesministerien sowie nachgeordneten Behörden einrichten.
Das Zehn-Punkte-Programm für Startup-Förderungen
- Finanzierung für Startups stärken
- Startups die Gewinnung von Talenten erleichtern – Mitarbeiterkapitalbeteiligung attraktiver ausgestalten
- Gründungsgeist entfachen – Gründungen einfacher und digitaler machen
- Startup-Gründerinnen und Diversität bei Gründungen stärken
- Startup-Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern
- Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte Startups verbessern
- Startup-Kompetenzen für öffentliche Aufträge mobilisieren
- Startups den Zugang zu Daten erleichtern
- Reallabore stärken – Zugänge für Startups erleichtern
- Startups ins Zentrum stellen
Finanzminister Christian Lindner „möchte Deutschland zur Gründerrepublik machen“ und dafür die notwendigen Rahmenbedingungen mit den Startup-Förderungen schaffen. Geplant ist ein Abbau der Bürokratie, sodass sich Gründer in Zukunft darauf konzentrieren können, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.
Die Umsetzung des Zehn-Punkte-Programms soll gebündelt folgen und innerhalb dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Die Regierung prüft die Strategie in Zukunft regelmäßig und entwickelt diese in Austausch mit den Stakeholdern entsprechend weiter.

Redaktion