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Kampf um Millionen-Investitionen

DHDL Staffel 19 Folge 1: KI aus dem Kinderzimmer

Ein 18-jähriger KI-Gründer, ein nervenaufreibendes Pitch-Duell und ein seltenes Angebot vom Löwentrio Janna, Judith und Carsten. Gleich sechs Startups stellten sich den Investoren. Wer überzeugte bei DHDL wirklich und wer musste ohne Investment gehen?

Mit spektakulären Geschäftsideen, außergewöhnlichen Pitches und umkämpften Deals kehrte Die Höhle der Löwe eindrucksvoll zurück. Am 23. Februar öffnete VOX wieder die Türen für mutige Gründerinnen und Gründer, die ihre Innovationen in präsentierten. Auch das spannende Battle-Format sorgte in der neuen DHDL Staffel wieder für zusätzlichen Druck. Wir geben dir einen Überblick über alle Startups, ihre Ideen und die wichtigsten Momente der Sendung. Und das Wichtigste: Welches Startup ging mit einem Deal nach Hause?

Startups DHDL Folge 1

admark.ai

Mit admark.ai brachte Christopher Luis Zoellner eine KI-gestützte Marketingplattform in die Höhle und sorgte damit sofort für Aufmerksamkeit. Die Software analysierte Social-Media-Inhalte für Instagram, Facebook und LinkedIn und vergab datenbasierte Erfolgsscores. Außerdem lieferte das Tool konkrete Optimierungsvorschläge für Texte, Emojis sowie Bild- und Videoinhalte.

Die Idee entstand aus eigener Praxis, denn Christopher hatte selbst erfolgreiche Social-Media-Accounts aufgebaut. Daraus entwickelte er eine skalierbare Lösung für Unternehmen, die ihr Marketing messbar verbessern wollten. Besonders der „Made in Germany“-Ansatz spielte im Pitch eine wichtige Rolle.

Bei DHDL wurde der KI-Ansatz jedoch kritisch hinterfragt, vor allem im Hinblick auf Differenzierung und Marktzugang. Gleichzeitig zeigten sich die Löwen beeindruckt von Mut, Klarheit und technischem Verständnis. Für das weitere Wachstum bot Christopher 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile an.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Christopher nimmt das Angebot von Carsten Maschmeyer an: 200.000 Euro für 25,1% der Firmenanteile.

Andenkraft

Andenkraft setzte in der ersten DHDL Folge auf Natürlichkeit und familiäre Tradition. Gründer Justinian Emanuel Gomes Moreno präsentierte eine Zuckeralternative auf Basis der Yaconwurzel aus den peruanischen Anden. Diese Pflanze ist für ihre präbiotischen Ballaststoffe bekannt und wird seit Jahrhunderten geschätzt.

Das Produktportfolio reichte von Sirup bis hin zu Haselnusscreme, die ohne Industriezucker und Palmöl hergestellt werden. Außerdem arbeitete Justinian direkt mit Kleinbauern aus Peru zusammen, wodurch ein nachhaltiger Ansatz entstand. Ein besonders emotionaler Moment bei DHDL war der Auftritt seiner Mutter Rosa, die die Produkte persönlich servierte.

Geschmacklich überzeugte Andenkraft die Löwen sofort. Dennoch kamen Fragen zum vergleichsweise hohen Preis, zur erklärungsbedürftigen Positionierung und zum Marketingaufwand auf. Somit stand neben der Vision auch die Skalierbarkeit im Fokus. Für 60.000 Euro bot Justinian 20 Prozent seines Unternehmens an.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Er einigte sich mit den Investoren Judith Williams und Frank Thelen auf 80.000 Euro für 35% der Firmenanteile.

eezee

Was zunächst wie ein ruhiger Familienpitch wirkte, entwickelte sich während des Pitches zu einem echten Deal-Krimi. Sandra Geffers, Heiko Geffers und Tom-Lewis Geffers stellten mit eezee eine flexible Fertigfuge für perfekte Silikonabschlüsse vor. Die Idee entstand aus ihrem früheren Heizungs- und Sanitärbetrieb, wo ungleichmäßige Fugen regelmäßig für Probleme sorgten.

eezee sollte Profis wie Heimwerkern gleichermaßen saubere Ergebnisse ermöglichen. Darüber hinaus war das Produkt bereits am Markt und verkaufte innerhalb weniger Monate mehrere tausend Einheiten. Für die DHDL Investoren war schnell klar: Das hier war kein Nischenprodukt, sondern ein universeller Problemlöser.

Die Familie hatte ihren etablierten Handwerksbetrieb verkauft, um sich komplett auf eezee zu konzentrieren. Dadurch stand im Pitch nicht nur Kapital, sondern auch die Zukunft der gesamten Familie auf dem Spiel. Es folgten mehrere Angebote und intensive Gespräche, die schließlich in einem seltenen Kombi-Deal von drei Judith, Janna und Carsten mündeten. Die Gründer boten 100.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Höhle der Löwen staffel 19 folge 1Bildquelle: RTL / Stefan Gregorowius

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Die Gründer lehnen das Angebot des Löwen-Trios ab und entscheiden sich für einen Deal mit Ralf Dümmel: 100.000 Euro für 10%.

CONCARD

CONCARD sorgte in Die Höhle der Löwen für erstaunte Gesichter und laute Reaktionen. Gründer Patrick Beyer präsentierte eine besonders flache Kondomschutzhülle fürs Portemonnaie. Die Idee entstand aus einer persönlichen Erfahrung, bei der ein falsch aufbewahrtes Kondom beschädigt wurde.

Die Hülle nahm Kondome seitlich auf und schützte sie durch umliegende Karten vor Reibung und Druck. Damit sollte Safer Sex auch in spontanen Momenten wirklich sicher bleiben. Bei DHDL setzte Patrick bewusst auf Provokation und einen auffälligen Pitch.

Judith Williams zeigte sich schockiert und bezeichnete das Produkt als das „Uninvestierbarste“, das sie je gesehen habe. Dennoch diskutierten die Löwen über Marktpotenzial und Zielgruppe. Somit blieb die Frage im Raum, ob Provokation auch ein Geschäftsmodell sein konnte. Patrick bot 80.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile an.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Der Gründer geht ohne Deal nach Hause.

Startups im DHDL Pitch Battle

Bierbommel

Im Pitch-Battle von DHDL trat Dr. med. Heinz von Gersum mit dem Bierbommel an, einer Lösung für sicheren Bechertransport im Stadion. Dabei bot er den Investoren 60.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile.

LUBELL

Lisa Hennrich stellte im direkten Duell LUBELL vor, ein duftspendendes Armband, und kämpfte um die Gunst der Löwen. Sie bot 100.000 Euro für 15 Prozent ihres Unternehmens an. Lisa gewann mit Lubell das Pitch-Duell, ging jedoch trotzdem ohne Deal aus der Höhle der Löwen.

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