Die vierte Folge von Die Höhle der Löwen hate das Potenzial, ein echtes Staffel-Highlight zu werden. Vier mutige Startups wollten die Löwen mit frischen Ideen begeistern und dabei sorgte Gast-Löwin Lena Gercke für ganz neue Dynamik. Wenn gesunde Fruchtgummis für Begeisterung schaffen, ein Beauty-Produkt Judith Williams zu Tränen rührt und ein Tabu-Thema die Löwen überrascht, ist klar: Diese Episode darf man nicht verpassen!
Diese Löwen waren in der vierten DHDL-Folge von Staffel 18 mit dabei:
- Ralf Dümmel
- Janna Ensthaler
- Carsten Maschmeyer
- Dagmar Wöhrl
- Judith Williams
- Frank Thelen
- Lena Gercke
Die neuen Startups in ,,Die Höhle der Löwen“
freshie
Mit ihrem Startup freshie wollen Betti Heick und Manuela Bauer den grauen Alltag von Millionen Zahnspangenträger/innen aufpeppen. Ihre Idee ist daher ein Gel, das unangenehme Gerüche und Geschmäcker aus Zahnspangenboxen sofort neutralisiert. Statt peinlicher Diskussionen nach dem Essen soll frischer Geschmack in Minze, Erdbeere oder Cola für gute Laune sorgen. Besonders praktisch: Die kleine Flasche passt in jede Tasche, ob für Schule, Sport oder Reisen. Auch gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Xylitol sind enthalten und unterstützen die Mundflora.
Damit wollen die Gründerinnen einen bisher kaum beachteten Markt revolutionieren. Sie sehen ihre Lösung nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen mit Korrekturschienen. Für die Jury von DHDL könnte freshie ein Produkt sein, das sowohl nützlich als auch massenmarkttauglich ist. Ihr Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Die beiden Gründerinnen präsentierten ihre Idee voller Begeisterung, doch die DHDL-Investoren sahen von Beginn an einige Stolpersteine. Frank Thelen lobte zwar den Geschmack, hielt aber den fehlenden medizinischen und orthopädischen Background der Gründerinnen für problematisch. Auch Janna Ensthaler zeigte sich skeptisch und stieg aufgrund der zu hohen Firmenbewertung aus.
Carsten Maschmeyer war zunächst angetan, bemängelte jedoch schnell den seifigen Nachgeschmack. Außerdem störte ihn – genauso wie Judith Williams – die fehlende Branchenkompetenz der Gründerinnen, was beide letztlich von einem Investment abhielt. Ralf Dümmel kritisierte ebenfalls die hohe Firmenbewertung, während für Lena Gercke das Gesamtpaket einfach nicht passte. Somit mussten die Gründerinnen ohne DHDL-Deal die Show verlassen.
NALU
Fruchtgummis ohne Reue – genau das versprechen Lisa Bella Ippolito und Max Schön mit ihrem Startup NALU. Die beiden haben es geschafft, süße Nascherei ohne Zuckerzusatz, künstliche Aromen oder Farbstoffe zu entwickeln. Stattdessen kommt die Süße von Ballaststoffen aus Chicorée-Wurzel und Mais, was die Kalorien deutlich reduziert. Das Ergebnis sind farbenfrohe Fruchtgummis mit einem Nutri-Score A, die sogar weniger Zucker enthalten als ein Apfel. Mit dieser Idee wollen sie das Naschregal gesünder und gleichzeitig leckerer machen.
Aktuell gibt es Sorten wie kleine Schildkröten mit Pfirsichgeschmack oder vegane Fische aus roten Beeren. Besonders Gast-Löwin Lena Gercke zeigt großes Interesse an dem Projekt, doch auch Handelsprofi Ralf Dümmel könnte sich das Produkt gut im Einzelhandel vorstellen. Damit steht ein spannender Investoren-Wettstreit bevor. Lisa und Max bieten zehn Prozent Firmenanteile für 100.000 Euro.
Bildquelle: RTL / Bernd-Michael MaurerDEAL ODER KEIN DEAL?
Deal! Bei den Fruchtgummis mit innovativer Süßung waren die Löwen zunächst begeistert, denn Geschmack und Idee überzeugten. Carsten Maschmeyer sah allerdings zu wenig Umsatz und fehlende Leidenschaft der Gründer. Frank Thelen kritisierte die Unschlüssigkeit der Gründerin, nach dem Studium voll in das Unternehmen einzusteigen – für ihn ein Ausschlusskriterium. Judith Williams vermisste größere Ambitionen und fand es schade, dass die Gründer TikTok noch gar nicht getestet hatten.
Janna Ensthaler hingegen glaubte an Marke und Produkt. Gemeinsam mit Lena Gercke bot sie 100.000 Euro für 20%. Auch Ralf Dümmel legte ein identisches Angebot auf den Tisch, doch die Gründer entschieden sich für die Power-Kombi Janna und Lena. Nach einer Verhandlung gab es am Ende einen DHDL-Deal über 125.000 Euro für 20%.
KRIOR
Mit KRIOR bringt Margarete Slim einen Trend in die Höhle, der in sozialen Medien längst Wellen schlägt: Skin Icing. Ihr Produkt kombiniert Kälteanwendungen mit hochwirksamer Hautpflege. Das Herzstück ist ein Serum, das im Gefrierfach zur Eiskugel wird und in nur 60 Sekunden für einen sofortigen Frischekick sorgt. Schwellungen, kleine Falten und Entzündungen sollen damit sichtbar reduziert werden. Ergänzt wird das Treatment durch eine Feuchtigkeitscreme, die ebenfalls auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert.
Das Konzept folgt dem Clean-Beauty-Prinzip: vegan, dermatologisch getestet und in Deutschland produziert. Während Gast-Löwin Lena Gercke es eher als Beauty-Gadget sieht, erkennt Judith Williams das enorme Marktpotenzial und teilt emotionale Gedanken zu ihrer eigenen Gründungszeit. Für die Zuschauer von DHDL ist das einer der bewegendsten Momente der Staffel. Die Gründerin benötigt 180.000 Euro und gibt 15 Prozent ihrer Firmenanteile.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Die Gründerin hatte mit ihrem Produkt zwar einen spannenden Ansatz, doch die Löwen taten sich schwer. Janna Ensthaler fand den Preis zu hoch und war schlicht nicht Feuer und Flamme. Carsten Maschmeyer konnte sich zwar eine Nutzung für sich selbst vorstellen, kritisierte das Geschäft jedoch als unprofitabel – für ihn ein klarer Grund gegen ein Investment.
Auch Ralf Dümmel sah keinen Platz für KRIOR im Handel, da der Vertrieb aufgrund des hohen Preises zu schwierig sei. Lena Gercke bezeichnete das Produkt eher als Gadget und meinte, sie würde es selbst nicht nutzen. Frank Thelen gefielen Idee und Packaging, doch er zweifelte aufgrund der schlechten Umsatzzahlen im Teleshopping. Am Ende blieb der Gründerin kein DHDL-Deal.
entzück dich selbst
Mit ihrem Startup entzück dich selbst will Gründerin Sanja Zündorf ein Tabu brechen: weibliche Masturbation. Ihr selbst entwickelter Masturbationssattel ist speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt. Dabei legt sie Wert auf praktische Details wie rutschfestes Material, maschinenwaschbare Bezüge und eine strukturierte Oberfläche. Inspiriert wurde sie durch ihre Masterarbeit und eine große Umfrage, die zeigte, wie weit verbreitet Kissenreiten tatsächlich ist. Viele Frauen glaubten lange, sie seien damit allein – ein Missverständnis, das Sanja auflösen möchte.
Mit ihrer offenen Art bringt sie ein Thema auf die DHDL-Bühne, das bislang kaum Platz in der Gründershow fand. Lena Gercke lobt den Mut der Gründerin, dieses Thema so selbstverständlich anzusprechen. Für 150.000 Euro bietet Sanja zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Die Gründerin stellte mutig ihre Mission vor, doch die DHDL-Investoren sahen nur wenig Umsatzpotenzial. Carsten Maschmeyer fand zwar den Mut beeindruckend, aber für ihn passte die Branche nicht. Lena Gercke meinte offen, sie habe davon zum ersten Mal gehört und sah sich nicht als geeignete Investorin. Auch Ralf Dümmel erkannte die Relevanz, aber wollte nicht einsteigen. Judith Williams betonte die wichtige Aufklärung, lehnte jedoch ebenfalls ab. Janna Ensthaler bewunderte den Einsatz, fand das Produkt und den Markt aber zu nischig, um damit erfolgreich zu werden. Somit ging die Gründerin ohne DHDL-Deal nach Hause.
Das Pitch-Battle
SwimPal
Marvin Schneiders und Julian Schäfer treten mit SwimPal im Battle-Pitch an. Ihre App soll Kindern und Erwachsenen spielerisch das Schwimmenlernen erleichtern. Dafür fordern sie 120.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Der 60-Sekunden-Pitch war zwar knackig und präzise, aber die DHDL-Investoren entschieden sich im Endeffekt für newlifejobs – einem Thema mit gesellschaftlich höherer Relevanz. SwimPal ging daher leider ohne Deal nachhause.
NewLifeJobs
Tetyana und Ralf Mühlen sowie Leon Eichhorst setzen mit NewLifeJobs auf digitale Jobvermittlung. Ihr Fokus liegt auf Fachkräften aus dem Ausland, die über die Plattform schneller passende Stellen finden sollen. Für ihre Vision bieten sie 350.000 Euro für 12,5 Prozent Firmenanteile.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Die Gründer versuchten, ihr Projekt zu präsentieren, doch nach dem längsten Pitch in die Höhle der Löwen wurden die Investoren ungeduldig. Ralf Dümmel fand das Thema zwar wichtig, sah es aber nicht in seinem Bereich und stieg aus. Frank Thelen kritisierte die Website als „zu normal“ und fragte nach dem besonderen USP, der ihn aber nicht überzeugte.
Auch Lena Gercke wollte nicht einsteigen, da es nicht zu ihrem Portfolio passte. Judith Williams betonte, wie relevant das Thema sei, sah sich jedoch nicht als die passende Investorin. Carsten Maschmeyer lobte die Idee, fand die Bewertung jedoch viel zu hoch. So kam trotz einiger lobender Worte am Ende kein Deal zustande.
Sammelband
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Jana Blümler