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So gründest du eine KG

Kommanditgesellschaft gründen: Definition und Bedeutung

Wenn du dich selbstständig machen möchtest und dich mit einem Partner dazu entschließt, ein Unternehmen zu gründen, dann könnte die Kommanditgesellschaft (KG) die richtige Rechtsform sein. Da gerade Startups vor der Qual der Wahl stehen und sich erst durch sämtliche Eigenschaften und Voraussetzungen der Rechtsformen durcharbeiten müssen, wollen wir dir einen Überblick geben und in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zur Kommanditgesellschaft auflisten.

Um dir einen umfassenden Überblick zu bieten, verraten wir dir vorab, welche Fragen zum Thema „Kommanditgesellschaft (KG) gründen“ in diesem Artikel beantwortet werden:

Definition: Kommanditgesellschaft

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Sonderform der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) und unterscheidet sich hinsichtlich der Regelungen bezüglich der Gesellschafter. Denn bei einer KG schließen sich mindestens zwei Personen zusammen und gründen gemeinsam ein Handelsgewerbe. Die KG, auch Personengesellschaft genannt, kann sowohl von natürlichen als auch juristischen Personen gegründet und betrieben werden. Doch Voraussetzung ist, dass sich die KG immer aus zwei Parteien bzw. Arten von Gesellschaftern zusammensetzt: Komplementäre und Kommanditisten.

  • Komplementär

Ein Komplementär haftet mit seinem persönlichen Vermögen und daher uneingeschränkt. Komplementäre leiten das Unternehmen und werden als Geschäftsführer am Gewinn beteiligt. Für sie gilt das Wettbewerbsverbot und dürfen daher nicht ohne die Einwilligung aller Gesellschafter ein anderes Unternehmen im gleichen Handelszweig nebenher führen oder sich an ihm beteiligen.

  • Kommanditist

Ein Kommanditist ist ein Gesellschafter, der in die KG investiert und Einlagen aus dem Privatvermögen mitbringt. Und nur mit diesen haftet er auch. Gegenüber dem Komplementär, ist ein Kommanditist nicht zur aktiven Unternehmensführung verpflichtet und darf keine Führungsaufgaben übernehmen. Er kann jedoch Handlungsvollmachten erteilen, sodass ihm ein Überwachungsrecht zugeordnet wird.

Kommanditgesellschaft gründen: Für wen ist sie geeignet?

Grundsätzlich ist die KG für jede Art von Handelsgewerbe geeignet, bei der Kapitalgeber als Kommanditisten ohne Mitspracherecht, Führungsaufgaben und eingeschränkter Haftung gewünscht sind. Dafür ist es von Vorteil, wenn ein hohes Vertrauen zwischen den Gesellschaftern herrscht. Besonders attraktiv erscheint die Personengesellschaft jedoch, weil sie kein Mindestkapital voraussetzt und eine hohe Kreditwürdigkeit beinhaltet. Auch hier ist ein Eintrag ins Handelsregister notwendig. Wichtig ist, dass wie auch bei vielen anderen Rechtsformen, der Betrieb auf ein Handelsgewerbe ausgerichtet sein muss.

So gründest du eine Kommanditgesellschaft

Wenn du eine Kommanditgesellschaft gründest, ist dies meist kein kompliziertes Verfahren. In recht wenigen Schritten kannst du zusammen mit deinem Partner oder auch mehreren Gesellschaftern eure KG ins Leben rufen. Damit du weißt, welche Aufgaben bei der Gründung einer Personengesellschaft auf dich zu kommen, leiten wir dich Schritt für Schritt durch das Gründungsverfahren und erklären dir, worauf es in der jeweiligen Phase ankommt.

1. Erstellung eines Gesellschaftsvertrags

Um eine Kommanditgesellschaft zu gründen, benötigt ihr im ersten Schritt einen Gesellschaftsvertrag, der alle grundlegenden Informationen zu eurem Unternehmen beinhaltet. Obwohl der Gesellschaftsvertrag formlos ist und keine Grenzen setzt, solltest du ihm jedoch eine hohe Bedeutung zumessen. Denn in diesem Vertrag regelt ihr die Rechte und Pflichten von jedem Gesellschafter, sodass im Streitfall die klar definierten Rechte jedes Einzelnen nachgewiesen werden können.

Grundsätzlich sollte ein Gesellschaftsvertrag folgende Informationen beinhalten:

  • Vollständige Liste aller Gesellschafter mit der Rollenverteilung von Komplementären und Kommanditisten
  • Die Höhe der einzelnen Einlagen und die Haftsumme
  • Benennung der Geschäftsführung und auch deren Vertretung
  • Beteiligung der Gesellschafter an Verlust und Gewinn
  • Name der Firma
  • Gegenstand bzw. Zweck der KG
  • Dauer des Bestehens der Gesellschaft
  • Ausschluss von Gesellschaftern
  • Übertragung von Gesellschaftsanteilen
  • Gesellschafterversammlungen und -beschlüsse

2. Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister

Im zweiten Schritt lässt du die KG ins Handelsregister eintragen. Dafür muss zuerst eine Anmeldung erfolgen, die von einem Notar beglaubigt wird. Diese Anmeldung muss folgende Daten beinhalten:

  • Die Namen, Adressen und Geburtsdaten aller Gesellschafter
  • Der Name des Unternehmens und sein Sitz
  • Die Rechte und Vertretungsmächte der jeweiligen Gesellschafter
  • Der Zeitpunkt des Beginns der KG
  • Die Höhen der Einlagen
  • Der Zweck bzw. Geschäftszweig
  • Zusätzliche Beschlüsse und Regelungen der Verhältnisse

Wichtig zu beachten ist, dass auch die Kommanditisten vor der Eintragung der KG ins Handelsregister, ebenfalls uneingeschränkt haften. Daher sollte es im Interesse der Gesellschafter sein, dass der Prozess der Anmeldung möglichst schnell durchgeführt wird.

3. Anmeldung des Gewerbes

Zusätzlich darfst du nicht vergessen, dein Unternehmen als Gewerbe beim Gewerbeamt anzumelden. Denn nur mit einem Gewerbeschein ist dir erlaubt einen Betrieb als Handelsgewerbe zu führen. Dafür musst du einen Termin zur Gewerbeanmeldung bei deinem regionalen Amt organisieren, damit dir der Gewerbeschein ausgehändigt werden kann.

Businessplan erstellen in 10 Schritten

Schritt 1: Idee, Angebot und die Zielgruppe

Im ersten Kapitel gibst du direkt einen ersten Eindruck davon, wie das Konzept deines Unternehmens aussehen soll. Was ist deine Grundidee? Wie kannst du anderen mit deiner Idee helfen und was genau ist dein Ziel? Das solltest du sehr präzise bestimmen und beschreiben können. Darüber hinaus solltest du dir genau überlegen, wer deine Zielgruppe ist und diese ebenfalls konkret definieren. Damit wird es dir im folgenden Kapitel leichter fallen, eine Marktanalyse anzufertigen.

Schritt 2: Markt und Wettbewerb

Hier geht es darum, sich intensiv mit dem Markt und den Mitbewerbern auseinanderzusetzen. Wie groß ist der Markt? Lohnt es sich hier ein Business zu starten? Mache dir bewusst, welche Wettbewerber du hast. Damit du nicht schon zu Beginn des Markteintritts stark mit diesen zu kämpfen hast, solltest du dir überlegen, was du besser machen kannst. Fertige die Analyse so detailliert wie nur möglich an, um perfekt auf deinen Start ins Business vorbereitet zu sein.

Schritt 3; Visionen und Ziele bestimmen

Besonders wichtig für dich als Unternehmer und für dein restliches Team ist es, genau Ziele und Visionen festzulegen, auf die ihr gemeinsam hinarbeiten könnt. Nur wenn du dieses Ziel einmal mit deinem Team oder deinen Gründern festgelegt hast, ist es dir möglich, die darauf abgestimmten Maßnahmen festzulegen. Sie geben dir eine Richtung vor, auf die eine Strategie aufgebaut werden kann.

Schritte 4: Deine Strategie

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 5: Marketing

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 6: Rechtsform und Steuern

Ein sehr unbeliebtes, aber trotzdem sehr wichtiges Thema: Die Wahl der Rechtsform und alles rund um die Steuern. Hier schreibst du nieder, für welche Rechtsform du dich entschieden hast, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, wie dein Unternehmen heißen soll und alles weitere, was in Richtung Buchhaltung geht.

Schritt 7: Gründerteam und Organisation

In diesem Kapitel gibst du an, wie ihr als Firma organisiert seid. Hast du einen Partner? Wer ist alles in deinem Gründerteam? Hier muss ersichtlich werden, wer für was verantwortlich ist, welche Strukturen ihr noch aufbauen wollt, wer schon alles im Unternehmen tätig ist und wer noch dazu kommt. Auch die Meilensteine, die du mit deinem Unternehmen erreichen willst, werden hier eingetragen.

Schritt 8: Finanzen

Die Finanzen bilden den Hauptteil deines Businessplans und müssen sehr genau berechnet und überprüft werden. Hier solltest du dir möglichst keine Fehler erlauben. Wo steht ihr gerade mit eurem Unternehmen, wie viel Kapital benötigt ihr noch und wann ist der Break-Even-Point geplant? – All das sind wichtige Fragen, die in dem Finanz-Teil berücksichtigt werden müssen. Spätestens hier ist es sinnvoll, ein geeignetes Tool zur Hand zu haben, mit dem sich alles leichter ausrechnen lässt.

Schritt 9: SWOT-Analyse

Nach den ganzen Zahlen folgt anschließend die SWOT-Analyse. SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats. Hier listest du also die Stärken, Schwächen, Stärken und Risiken deines Unternehmens auf und erklärst diese. Im nächsten Schritt müssen dann Maßnahmen getroffen werden, wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, damit die Chancen maximiert und die Risiken minimiert werden können.

Executive Summary

Als letztes Kapitel folgt die Executive Summary, eine aussagekräftige Zusammenfassung deines Businessplans. Hier werden nochmal die wichtigsten Punkte deines Businessplans zusammengefasst, um den Investoren und Banken einen guten Überblick über dein Unternehmen zu geben. Erwähne hier also nochmal die wichtigsten Kernaussagen der Geschäftsidee, deines Teams, der Marktanalyse, der Chancen und Risiken und der Finanzierung.

Vorteile und Nachteile beim Gründen einer Kommanditgesellschaft

Natürlich hat auch eine Kommanditgesellschaft Vor- und Nachteile für Gründer und Unternehmer. Daher wollen wir dir in einem Überblick die einzelnen Merkmale aufzeigen, damit dir diese bei deiner Entscheidungsfindung behilflich sind.

Das sind die Vorteile

Durch die unbegrenzte Anzahl an Gesellschaftern kannst du mit hohem Kapital einsteigen und musst gleichzeitig nicht befürchten, dass du zu wenig Budget vorweist. Denn durch das fehlende Mindestkapital macht die KG Gründern den Einstieg besonders lukrativ. Zudem verläuft auch die Gründung recht zügig und ermöglicht auch durch das schnelle Aufsetzen eines formlosen Gesellschaftervertrags wenig Barrieren und Hindernisse.

Ebenso bietet die eingeschränkte Haftung für Kommanditisten den Gesellschaftern ein kalkulierbares Risiko, wodurch eine Investition und der Einstieg in die KG attraktiv erscheint. Deshalb ist die Personengesellschaft besonders für Familien eine günstige Rechtsform, da hier eine ganz andere Vertrauensbasis zwischen den Gesellschaftern herrscht. Daneben ist diese Art der Rechtsform auch bei Kreditgebern hoch angesehen, wodurch sich für dich eine hohe Kreditwürdigkeit ergibt.

KG: Vorteile für Familienunternehmen

Familienunternehmen entscheiden sich häufig für die Kommanditgesellschaft als Rechtsform. Denn für den Familienbetrieb hat die KG nicht nur bei der Gründung, sondern auch bei der Übertragung Vorteile. Wer über das nötige Können und Wissen verfügt, um Gründer zu werden, nimmt die Rolle des Komplementärs im Unternehmen ein. Weitere Familienmitglieder können als Geldgeber Eigenkapital zur Verfügung stellen, ohne dafür voll zu haften. Um die Unternehmensnachfolge zu sichern, können Kinder oder andere Familienmitglieder zunächst als Kommanditisten in die Firma aufgenommen werden. Dies ist nicht zuletzt sehr einfach zu bewerkstelligen, weil keine Mindestbeteiligung vorgeschrieben ist. Hat sich der Nachfolger bewährt und ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, kann er zum Komplementär werden. Allerdings muss dies im Gesellschaftsvertrag der KG ausdrücklich vorgesehen und von allen Gesellschaftern vereinbart sein. Der Vorgänger kann sich dann auf den ruhigeren Posten eines Kommanditisten zurückziehen.

Das sind die Nachteile

Ebenso können auch einige nachteilige Merkmale der KG festgestellt werden. Die geeignete Rechtsform für Familien kann als Vorteil gesehen werden, aber eben auch als Nachteil. So kann es dazu führen, dass sich Spannungen zwischen Komplementären und Kommanditisten ergeben können, falls sich dieses Vertrauensverhältnis nicht einstellt oder kippt. Streitigkeiten über die Vertretungsmacht und allgemeine Rollen innerhalb der Gesellschaft können dem Unternehmen schaden.

Während Kommanditisten beschränkt haften, haften Komplementäre uneingeschränkt und daher mit ihrem gesamten Vermögen. Zusätzlich sind allein Komplementäre für die Unternehmensführung verantwortlich, wodurch sich auch Schwierigkeiten bezüglich der Nachfolge ergeben können.

Darüber hinaus müssen Personengesellschaften ins Handelsregister eingetragen werden, wodurch sich auch hier eine weiträumige Offenlegung im Handelsregister ergibt.

Kosten der Kommanditgesellschaft

Wenn du erwägst eine Kommanditgesellschaft zu gründen, sind natürlich die Gründungskosten ein relevanter Entscheidungsfaktor. Kosten entstehen bei der Gründung einer KG lediglich in den Bearbeitungsgebühren für die Eintragung ins Handelsregister, das Anmelden des Gewerbes und auch für den Termin mit dem Notar. Diese werden wahrscheinlich ein paar hundert Euro betragen, was jedoch im Gegensatz zu dem Aufbringen eines Mindestkapitals, als gering eingestuft werden kann.

Diese Steuern zahlt eine KG

Im steuerlichen Sinne gilt die KG als Mitunternehmerschaft, wodurch der Personengesellschaft Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer erhoben werden. Als natürliche Person musst du Einkommenssteuer zahlen, als juristische die Körperschaftssteuer. Zusätzlich wird der KG auch Umsatz- und Gewerbesteuer erhoben, da sie als Gewerbe Umsätze erwirtschaftet. Eventuell kannst du mit der KG auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, wenn du dafür alle Auflagen erfüllst.

So löst du die Personengesellschaft wieder auf

Eine KG kann aufgelöst werden, wenn bspw. die Laufzeit abgelaufen ist, wenn die Gesellschafter eine Auflösung beschließen, Insolvenz angemeldet werden muss oder dies vom Gericht angeordnet wurde. Die Auflösung und damit auch Beendigung der KG erfolgt in drei Phasen:

  1. Auflösung: Wenn einer der Gründe eintritt, wird automatisch die Auflösung durchgeführt und das Verfahren zur Beendigung eingeleitet.
  2. Liquidation: Das Vermögen der KG wird unter den Gesellschaftern aufgeteilt oder einem einzelnen Rechtsträger überlassen.
  3. Beendigung: Die Gesellschafter müssen zur vollständigen Beendigung die Löschung im Handelsregister anmelden und das Gewerbe abgemeldet werden.

Nach diesen drei Phasen ist deine KG offiziell gelöscht.

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Fazit Kommanditgesellschaft gründen: Vertrauensverhältnis ist wichtig

Wenn du überlegst eine Kommanditgesellschaft zu gründen, dann solltest du dir genau über alle Vor- und Nachteile Gedanken machen. Falls du unsicher bist, welche Rechtsform auf dein Unternehmen perfekt zugeschnitten ist, hast du auch immer die Möglichkeit einen Experten um Rat zu bitten. Besonders im Hinblick auf Steuern kann dir ein Fachmann hilfreiche und nützliche Tipps geben. Geeignete Ansprechpartner wären demnach Steuer– und Unternehmensberater. Falls du dich für die KG entscheidest, sei dir stets bewusst, dass du auch deine Partner gut kennen und einschätzen solltest. Denn von diesem Vertrauensverhältnis hängt oftmals der Erfolg deines Unternehmens ab.

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Häufige Fragen (FAQ) zu Kommanditgesellschaft gründen

Was ist eine Kommanditgesellschaft?

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Sonderform der Offenen Handelsgesellschaft. Bei einer KG schließen sich mindestens zwei Personen zusammen und gründen gemeinsam ein Handelsgewerbe. Voraussetzung ist, dass sie sich immer aus zwei Parteien bzw. Arten von Gesellschaftern zusammensetzt: Komplementäre und Kommanditisten.

Wann sollte ich eine Kommanditgesellschaft gründen?

Grundsätzlich ist die KG für jede Art von Handelsgewerbe geeignet, bei der Kapitalgeber als Kommanditisten ohne Mitspracherecht, Führungsaufgaben und eingeschränkter Haftung gewünscht sind.

Was sind die Vorteile einer Kommanditgesellschaft

– unbegrenzte Anzahl an Gesellschaftern
– fehlende Mindestkapital 
– eingeschränkte Haftung für Kommanditisten
– kalkulierbares Risiko
– für Familien eine günstige Rechtsform
– hohe Kreditwürdigkeit

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Über den Autor

Autorenprofil: Andreas Fricke

Andreas Fricke

Andreas war von März 2022 bis Februar 2024 in der Redaktion von Gründer.de. Hier verantwortete er die Bereiche Franchise- und Gründer-Verzeichnis, außerdem arbeitet er regelmäßig an neuen Büchern und eBooks auf unserem Portal. Zuvor hat er 5 Jahre lang in einer Online-Marketing-Agentur für verschiedenste Branchen Texte geschrieben. Sein textliches Know-how zieht er aus seinem Studium im Bereich Journalismus & Unternehmenskommunikation.

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