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Nach ChatGPT folgt SearchGPT

SearchGPT in der Testphase: OpenAI sagt Google den Kampf an

Nach dem erfolgreichen Durchbruch von ChatGPT möchte OpenAI eine neue Entwicklung auf den Markt bringen: SearchGPT. Am 25. Juli 2024 wurde der Prototyp angekündigt und schon jetzt brodelt es an Spekulationen. Wird OpenAI damit den Suchmaschinen-Giganten Google herausfordern?

Was kann der SearchGPT Prototyp?

Die neuste Entwicklung von OpenAI revolutioniert die Art und Weise, wie die Nutzer mit Informationen im Internet interagieren. Die Suchmaschine SearchAI soll die fortschrittlichen Sprachmodelle von OpenAI nutzen und diese mit Echtzeitdaten aus dem Internet kombinieren. Das Ergebnis: Prägnante und gut strukturierte Antworten. Darüber hinaus kann SearchGPT auch die genauen Quellen angeben, aus denen die KI die Informationen bezieht. Durch direkte Verlinkung wird somit die Suche nach verschiedenen Webseiten leichter, wodurch langes ,,Stöbern“ im Internet vermieden wird. Die Integration in ChatGPT ermöglicht außerdem, in einem natürlichen Dialog mit der KI nach zusätzlichen Informationen zu fragen, was die Informationsbeschaffung intuitiver und effizienter macht.

So wird der Prototyp von SearchGPT getestet

Der SearchGPT Prototyp ist aktuell noch nicht frei zugänglich, die Warteliste für Testnutzer ist jedoch offen. OpenAI plant, das System zunächst mit einer kleinen Gruppe von Nutzern zu testen und Feedback zu sammeln, um SearchGPT weiter zu optimieren. So möchte das Software-Unternehmen sicherstellen, dass es die hohen Erwartungen erfüllt und einen Mehrwert gegenüber der klassischen Google-Suche bietet.

Wann die Testphase endet und SearchGPT für alle verfügbar sein wird, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass OpenAI die Search-Funktionen in ChatGPT integrieren möchte.

Kooperation mit Verlagen

Neben der Funktionsweise von SearchGPT kündigte das Software-Unternehmen auch die enge Zusammenarbeit mit bekannten Verlagen wie Associated Press, News Corp. und Axel Springer an. Die Zusammenarbeit mit OpenAI bietet den Verlagen daher einige Vorteile gegenüber anderen Medienanbietern. Die KI soll qualitativ hochwertige Inhalte der Partner bewusst hervorheben und ihnen Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Darstellung in den Suchergebnissen optimieren können. Klar ist jedoch: Auch wenn Websites ihre Inhalte nicht für das KI-Training zur Verfügung stellen, werden sie trotz allem in den Suchergebnissen von SearchGPT erscheinen.

SearchGPT: Konkurrenz für Google?

Mit SearchGPT wagt sich OpenAI in das Territorium, das bis heute noch von Google dominiert wird. Experten sehen in SearchGPT allerdings das Potenzial, die Internetsuche grundlegend zu verändern und Google die Stirn zu bieten. Die KI-gesteuerten Antworten, vertiefenden Erklärungen und weiterführenden Empfehlungen könnten zukünftig für viele Nutzer attraktiver sein als die klassische Google-Suche. Der Schritt von OpenAI bringt den KI-Riesen außerdem in Konkurrenz zu Bing und anderen aufstrebenden Services wie Perplexity.

Auch die Aktien der Google-Muttergesellschaft Alphabet sind nach der Ankündigung von OpenAI um drei Prozent gesunken. Der Grund dafür: Alphabet investierte mehr finanzielle Ressourcen in ihre KI-Bemühungen, um den wachsenden Wettbewerb zu bewältigen. Die Ausgaben fielen jedoch höher aus, als von Analysten erwartet. Obwohl Google den Suchmaschinenmarkt mit einem Anteil von 91,1 Prozent noch deutlich dominiert, zeigt die Entwicklung, dass die Konkurrenz nicht schläft. Ob OpenAI Google tatsächlich den Rang ablaufen kann, bleibt abzuwarten.

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13. Januar 2026 | 18 Uhr