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Typische Anwendungsbeispiele

Wie du KI als persönlichen Assistenten zur Produktivitätssteigerung nutzt

Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasant voran. Schon mit dem Erscheinen des iPhones 4s vor mehr als einem Jahrzehnt wurde der KI-Assistent Siri serienmäßig integriert. Damals waren solche KI-Systeme mehr Spielerei als echte Hilfe, doch heutzutage kann KI deutlich mehr leisten und helfen, die Produktivität im Alltag zu steigern. Erfahre, welche Vorteile, aber auch Risiken KI haben kann und wie unter anderem ein Passwort-Manager dir Schutz bietet.

KI für mehr Produktivität – Anwendungsbeispiele

Künstliche Intelligenz ist inzwischen in vielen Bereichen des Online-Alltags präsent. Chatbots werden im Kundensupport eingesetzt, um häufig gestellte Fragen im Vorfeld abzufangen und Mitarbeiter zu entlasten; Programme wie ChatGPT ermöglichen den digitalen Austausch mit einem Chatbot, um Fragen zu beantworten, Aufsätze verfassen oder sogar ganze Codezeilen verfassen zu lassen – die Möglichkeiten sind unendlich. Und auch Bilder lassen sich mit sogenannten Prompts in Sekundenschnelle erstellen.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, hier mögliche Anwendungsbeispiele für KI:

Virtuelle Sprachassistenten

Virtuelle Sprachassistenten wie Alexa oder Siri sind inzwischen in vielen Haushalten vorzufinden, ebenso finden sie Einsatz in Autos, wo du sie zur Steuerung gewisser Funktionen wie Telefonie, Verfassen von Textnachrichten oder das Abspielen von Musik nutzen kannst, ohne dass du deine Hände vom Lenkrad nehmen musst.

Amazon nutzt seinen Sprachassistenten Alexa geschickt, um Nutzern nicht nur die Möglichkeit zu bieten, zum Beispiel Musik über die Geräte abzuspielen, sondern man kann ebenso Bestellungen über das Gerät tätigen. Benötigst du neue Kaffeebohnen, kannst du ganz einfach Alexa darauf hinweisen, und der virtuelle Assistent gibt eine Bestellung für dich auf.

Siri von Apple lässt sich verwenden, um Termine im Kalender eintragen zu lassen, sich Routen über Apple Maps erstellen zu lassen oder um iMessage-Nachrichten zu verfassen, ohne die Nachricht eintippen zu müssen. Diese Funktionen sind miteinander verknüpft. Du kannst Siri nach deinen tagesaktuellen Terminen fragen und dir direkt die schnellste Strecke per Auto, Zug oder zu Fuß anzeigen lassen.

Nutzt du diese Funktionen in Kombination zueinander, lässt sich dein Alltag deutlich produktiver gestalten.

Chatbots wie ChatGPT 

Seit ChatGPT Anfang 2023 erstmals offiziell zur Verfügung stand, wurde viel über den Chatbot diskutiert, und kurze Zeit später sprossen weitere Chatbots wie Pilze aus dem Boden.

Die Fülle an Anwendungsmöglichkeiten ist wahrlich faszinierend. Suchst du beispielsweise ein Gedicht für einen kommenden Geburtstag, bittest du den Chatbot, dir ein passendes Gedicht zu verfassen; benötigst du Inspirationen für den Aufbau einer Hausarbeit, kann dir die KI ein mögliches Gerüst liefern; möchtest du eine Idee von dir an einem bestimmten Zielpublikum testen, kann der Bot als Versuchsperson agieren, die das Verhalten einer Personengruppe imitiert (wie 18-25 Jahre alt, männlich).

Viele befürchten, dass Chatbots wie ChatGPT gewisse Jobs in Zukunft überflüssig machen könnten. Doch solltest du sie eher wie ein Werkzeug sehen, das du in deine tägliche Arbeit integrieren kannst. Verfasst du zum Beispiel beruflich einen Text, kann der Chatbot ihn Korrekturlesen und Verbesserungsvorschläge machen.

Doch du darfst ebenso die Risiken nicht vergessen, denn es ist nur schwer nachvollziehbar, woher Programme wie ChatGPT ihre Informationen beziehen. Es kann genauso passieren, dass Informationen falsch sind. Deshalb solltest du die Ergebnisse immer erst prüfen, bevor du sie übernimmst.

Denke auch daran, dass das 1:1 Kopieren von Texten für berufliche, schulische oder universitäre Zwecke nicht ratsam ist, da es sich in diesem Fall um keine eigenständig verfassten Inhalte handelt.

Bilderstellung mit KI

Innerhalb kürzester Zeit lassen sich mit KI-Programmen Bilder erstellen. Als Befehl dient ein sogenannter Prompt, der die Funktion hat, der KI zu sagen, wie das gewünschte Ergebnis aussehen soll.

Für mehr Produktivität sorgt die KI in der Hinsicht, dass du Bilder für deine eigene Website erstellen kannst, ohne dir um Urheberrechte Sorgen machen zu müssen. Auch Logos für das eigene Unternehmen oder den privaten Gebrauch sind schnell erstellt.

Je präziser Prompts sind, desto besser wird das Ergebnis. Wenn du der KI ausschließlich sagst, dass sie eine Großstadt bei Nacht erstellen soll, du aber im Detail den Mond, die Sterne und ein Flugzeug am Himmel sehen möchtest, kann es passieren, dass diese Details beim Ergebnis nicht vorhanden sind.

Risiken von KI

So viele Vorteile KI für die Steigerung der Produktivität bietet, birgt es ebenso Gefahren. Bei der Interaktion mit Sprachassistenten wie Siri und Amazon fehlt oftmals die Transparenz, was mit deinen Daten passiert.

Bereits 2019 hatten Mitarbeiter eines Apple-Subunternehmens berichtet, dass Siri-Audiomittschnitte unter meist laxen Datenschutzpraktiken ausgewertet wurden. Außerdem musst du dem Sprachassistenten Zugriff auf deine Kontakte, Fotos und andere Daten ermöglichen, damit du ihn vollumfänglich nutzen kannst. Deshalb solltest du achtsam sein, welche Informationen du tatsächlich teilen möchtest.

Ähnliche Bedenken gibt es bei Chatbots wie ChatGPT. Teile innerhalb einer Unterhaltung mit dem Bot keine sensiblen Informationen von dir. Es kann zu Hackerangriffen kommen, wie Ende 2023, als Angreifer einen DDoS-Angriff auf ChatGPT ausführten, was zu temporären Ausfällen führte.

Da ein Konto notwendig ist, um die meisten dieser Chatbots zu benutzen, solltest du dieses mit sicheren Login-Daten schützen. Wähle unbedingt ein starkes Passwort, da Kriminelle ansonsten ohne Probleme dein Konto hacken könnten. Ein Kennwort wie 123456, das immer wieder in den Top10 der beliebtesten Passwörter erscheint,knacken Hacker in Sekunden.

Der Passwort-Manager hilft dir zudem dabei, sichere Passwörter zu generieren und deine Anmeldedaten in einem virtuellen Tresor zu sichern und zu managen.

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