Die Expertin im Erfolgskongress-Interview

Claudia Zekl: „Im Leben geht es darum, zu sich zu stehen“

Claudia Zekl hat wie viele andere Erfolgsmenschen die Erfahrung gemacht, dass es nichts bringt, sich aus Vernunft in ein Konstrukt pressen zu wollen, das einfach nicht zu einem passt. Nachdem dieser Knoten bei ihr geplatzt war, wurde sie super erfolgreich in dem, was sie liebt: Nämlich der Schul- und Unterrichtsentwicklung auf der einen Seite und der Begabungs- und Begabtenförderung, der Potenzialentwicklung und dem Coaching auf der anderen Seite. Welche Hürden Claudia auf dem Weg zum Erfolg genommen hat und was auch du daraus lernen kannst, erfährst du hier im Interview zum Erfolgskongress 2023.

Claudia Zekl, was ist für dich Erfolg?

Erfolg heißt für mich, meine Ideen umzusetzen und damit die Welt ein Stück weit besser zu
machen. Wenn ich dann auch noch andere Menschen mit meinen Ideen anstecken kann und sie
damit den Weg mit mir gehen, sich mit ihren Ideen ergänzend und unterstützend einbringen, dann
entstehen große Dinge und das gibt mir und allen anderen ein gutes Gefühl, Sinn im Leben und
Spaß am Tun. Und dieses innere Gefühl zu erzeugen, zu leben, das ist Erfolg für mich.

Wie startete deine persönliche Erfolgsgeschichte?

Meine Erfolgsgeschichte startete so, wie die vieler anderer Menschen – mit einer großen Lebenskrise. Ich war damals 25 Jahre alt, kämpfte mit vielen Dingen in meinem Leben und studierte, um Dolmetscherin und Übersetzerin für Englisch und Russisch zu werden. Und obwohl ich damals immer wieder spürte, dass das überhaupt nicht mein Weg war, ging ich ihn weiter – weil mich der Glaubenssatz: Was man einmal beginnt, das macht man fertig, total im Griff hatte.

Ich war unglücklich damit, denn mir fehlten die Menschen und mein großer Traum von Kindesbeinen an war gewesen, Lehrerin zu werden. Leider war das damals auch die Zeit, wo die Jobs für Lehrerinnen rar waren und da ich damals ein sehr Vernunft orientierter Mensch war, musste ich erst schwer krank werden, um den einzig richtigen Weg einzuschlagen. Nach einer Notoperation schwor ich mir, nie wieder stur einen Weg weiterzugehen, wenn mein Bauch schon lange nein dazu sagt und dieser Entscheidung bin ich bis heute treu geblieben.

Ich begann dann mein Lehramtsstudium für Englisch und Französisch und stieg sofort nach Abschluss des Studiums in den Beruf ein. Und das war mein absolut richtiger Weg. Diese Krise hat mich nicht nur auf den richtigen Weg gebracht, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig es ist, zu sich, seinen Träumen, seinen Stärken und Talenten zu stehen und stetig an ihnen zu arbeiten. Das hat mich dann auch zu meinem weiteren Standbeinen gebracht: der Schul- und Unterrichtsentwicklung auf der einen Seite und der Begabungs- und Begabtenförderung, der Potenzialentwicklung, dem Coaching auf der anderen Seite. Mein ganzes Angebot findet ihr auf meiner Webseite www.magclaudiazekl.com.

Welche Höhen und Tiefen hast du durchlebt?

Natürlich ging auch danach nicht alles sofort nach Plan und so ging ich auf die Suche nach Unterstützung. Irgendeine höhere Macht hatte damals wohl ein wohlwollendes Auge auf mich und so kam es, dass meine beste Freundin mich dazu überredete zum Kompaktseminar bei Roman Braun zu gehen. Und das war mein Game Changer. Obwohl meine beste Freundin dann nicht weiter gemacht hat, habe ich den NLP Practitioner und den NLP Master Practitioner gemacht und mich mit mir, meiner Persönlichkeit, meinen Stärken und Schwächen auseinandergesetzt und mich damit selbst wirklich kennen gelernt.

Beim Abschluss meiner Ausbildung verabschiedete ich mich von Roman mit den Worten: Ich hab jetzt so viele Türen, durch die ich gehen kann und ich weiß gar nicht, welche ich davon öffnen soll. Und Roman sah mich an und sagte: Mach sie alle auf. Und das hab ich dann nach und nach auch getan: ich habe riesige Schul- und Unterrichtsentwicklungsprojekte geleitet, österreichweit Seminare und Trainings gehalten, Bücher geschrieben, meine Firma gegründet und arbeite heute als Lehrerin und Coach auf vielen Ebenen mit vielen verschiedenen Zielgruppen und empfinde das als sehr bereichernd.

Meine tiefsten Tiefen erlebte ich vor allem in der Auseinandersetzung mit dem Neid, der mir von so manchem Menschen in meinem Leben entgegen schwappte. Das hat mich oft sehr getroffen. Aber ich habe daraus auch gelernt, dass es im Leben trotzdem darum geht, zu sich zu stehen, seinen Träumen zu folgen und sich selbst zu vertrauen, auch wenn andere damit dann leider nicht umgehen können.

Wie gehst du mit Krisen um?

Je älter ich werde, umso eher erkenne ich, dass Krisen große Lebenschancen sind. Eine Krise bedeutet immer, dass ein bisher gegangener Weg nicht mehr passt und damit eine Lebensveränderung nötig ist, damit ein neuer Weg beschritten werden kann. Das klingt jetzt ziemlich einfach, ist es aber durchaus nicht. In Krisenzeiten suche ich auch durchaus Rat in Weiterbildungen, in Begleitung und in Coachings, denn der Blick von Außen hilft enorm, den eigenen Weg zu gestalten.

Man darf nicht vergessen, dass auch wir Coaches ganz normale Menschen sind und auch wir erleben Krisen durchaus als sehr fordernde Lebenszeiten, in denen man sich stark hinterfragen muss und das ist nicht immer einfach und auch nicht immer etwas, das man sich wünscht. Krisenzeiten zeigen aber auch immer auf, wie viel man schlussendlich erreichen kann und wie stark man eigentlich ist. Was es uns aber sicher leichter macht, Krisenzeiten zu bewältigen, ist die Tatsache, dass man natürlich besser weiß, wie man sich selbst hilft und einen großen Werkzeugkoffer hat, den man dann nutzen kann. So gelingt es dann schon schneller zu erkennen, was man in der Krise lernen soll und wie man das am besten angeht.

Welche Strategien verfolgst du, um langfristig erfolgreich zu bleiben?

Um langfristig erfolgreich zu bleiben sind für mich 3 Fragen zentral:

  • Was gibt es da draußen in der großen weiten Welt noch zu entdecken und zu lernen? Ich bin ein sehr neugieriger und lernbegieriger Mensch und entdecke ständige Dinge, die man noch erkunden kann. Das bringt mich persönlich weiter, auch wenn es manchmal durchaus fordert, wenn es Themen sind, mit denen ich mich noch nie wirklich beschäftigt habe.
  • Wie können auftretende Probleme gelöst werden bzw. wie kann ich ins Handeln kommen? Das sind für mich zwei sehr entscheidende Fragen, denn nur wenn man lösungsorientiert arbeitet, dann lässt sich auch etwas verändern. Das Problem möglichst von allen Seiten her tage- und wochenlang zu betrachten und zu jammern hat noch nie etwas verändert. Und Probleme sind eben auch Chancen zu Veränderung und Verbesserung.
  • Passt das zu mir, meinen Werten, Haltungen und Einstellungen? Diese Frage ist für mich die wichtigste überhaupt. Ich glaube, dass die eigenen Werte nie übergangen werden dürfen, wenn man erfolgreich und vor allem glücklich sein will. Mein oberster Wert ist die Liebe zu allem, was ich tue und ich glaube, den spürt man auch, wenn man mit mir in Kontakt kommt und wenn dieser Wert nicht erfüllt werden kann, dann heißt es Hände weg davon, denn man verkauft sich dann nur und das fühlt sich nie gut an.

Gibt es für dich einen Unterschied zwischen privatem und beruflichem Erfolg? Oder geht beides Hand in Hand?

Ich glaube, dass es schon einen Unterschied gibt, denn wir alle haben unsere Rollen und Aufgaben und dennoch geht beides Hand in Hand, denn wir sind immer dieselbe Person und alle Bereiche im Leben nähren oder schwächen einander: Privatleben, Job, Gesundheit, Freizeit, Karriere. Das zeige ich ja auch in meinem Vortrag: die 5 magischen Töpfe – so gelingt Persönlichkeitsentwicklung auf.

Was sind deine ultimativen Erfolgstipps?

Neugierig darauf bleiben, was das Leben einem zu bieten hat, Chancen ergreifen und zu sich
und seinen Werten stehen. Das Leben ist der Weg, den man jeden Tag neu gestalten kann. Also
werde zum Magier/zur Magierin deines Lebens.

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Über den Autor

Autorenprofil: Marion Bachmann

Marion Bachmann

Marion ist Expertin für digitale Geschäftsmodelle mit einem besonderen Fokus auf Dropshipping, Affiliate Marketing, Print on Demand und digitale Produkte. Nach 4 Jahren im Online-Marketing wechselte sie im Herbst 2022 in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem die Redaktion mit ihrer bisher erlernten Expertise. Ihre ersten redaktionellen Erfahrungen sammelte sie in der Online-Redaktion von SKR Reisen. Hier bereitete sie Informationen zu Reisezielen auf und recherchierte die Geheimtipps, die jede Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollte. 2019 entschied sie sich für den Studiengang "Online-Redaktion" an der staatlichen Hochschule in Köln. Mit hohem Praxisbezug lernte sie hier, was wirklich zählt, um Themen erfolgreich im Netz zu platzieren, Synergien zu schaffen und vor allem, Content interessant und ansprechend aufzubereiten. Ihr Herz schlägt für gut recherchierte Inhalte und mitreißende Texte.

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