Wie versucht Elon Musk Lügen zu entlarven?
Jeder Mensch lügt in seinem Leben. Notlügen passieren ganz oft im Alltag und auch sonst lügen Menschen hin und wieder. Die Schwere der Lüge kommt auf die Situation und den Umstand an. Im Bewerbungsgespräch zu lügen kann fatal sein. Daher gibt es verschiedene Methoden, um Lügen zu entlarven. Elon Musk selbst wendet eine Methode immer wieder an, denn sie ist in der forensischen Psychologie erforscht und scheint erfolgsversprechend.
Elon Musk wendet die Methoden am folgenden Punkt im Jobinterview an: Bewerber sollen erstmal erzählen, welche Probleme sie lösen konnten. Damit aber nicht genug, denn bei Musk sollen sie auch erzählen, wie sie das Problem gelöst haben. Welchen Weg haben sie eingeschlagen, um sich der Lösung zu nähern. Dabei ist die Detaillierung entscheidend. Denn Lügner halten sich weniger an den Details auf. Die Methode heißt Asymmetric Information Management (AIM) und wird im folgenden genauer beschrieben.
Wie funktioniert die Methode genau?
Bei der AIM Methode schauen die Recruiter auf die Details. Lügner neigen im solchen Situationen dazu an Details zu sparen, während ehrliche Menschen mehr Details anbringen. Die Methode klingt erstmal ganz simpel. Allerdings wissen viele Recruiter und Personaler aus Erfahrung, das Lügner auch zu sehr ins Detail gehen können. Manchmal verrennen sie sich dabei. Daher kann die Methode nicht als 100 Prozent-Erfolgsmethode gewertet werden.
Grundsätzlich versuchen Lügner allerdings ihre Lügen zu tarnen. Aus Angst sagen sie meistens weniger und sparen Details. In einer Studie wurde diese Methode angewandt. Dabei wurde die Teilnehmer darüber informiert, dass für die Beurteilung, ob es sich um eine Lüge oder die Wahrheit handelt, die Teilnehmer nicht an Details sparen sollen. Als Reaktion darauf waren die Details tatsächlich entscheidend. Denn die Lügner haben trotzdem an Details gespart, während die, die die Wahrheit sagten, Details geliefert haben. Damit kommt eine Asymmetrie zustande und man kann die Lügen entlarven.
Worauf müssen Recruiter und Personaler achten?
Auch wenn die Methode kleine Schwächen hat, liefert sie einen guten Richtwert. Menschen, die die Wahrheit erzählen, können Abläufe meist detaillierter beschreiben. Lügner bleiben an der Oberfläche oder wissen seltener, wie sie ein Problem lösen konnten.
Als Personaler oder Recruiter kannst du daher Detailfragen nach dem „Wie?“ in die Gespräche einfließen lassen. Lasse dir Abläufe und Prozesse erklären und höre auf die Details. Dabei kriegst du sehr schnell raus, ob jemand dir gerade die Wahrheit erzählt oder flunkert. Solltest du die Lügen entlarven, kannst du diesen Kandidaten, je nach Schwere der Lüge, direkt aussortieren oder auch direkt darauf ansprechen. Lügt ein Kandidat, sollte er darauf gefasst sein, dass er entlarvt wird und sich rechtfertigen muss.
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Lea Minge