Der Arbeitszeitreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die neuesten Ergebnisse veröffentlicht. Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt und spiegelt die Befragungsergebnisse von 2021 wieder. 20.000 Beschäftigte wurden befragt. Die Ergebnisse spiegeln die Zufriedenheit in Bezug auf Arbeitszeiten, Flexibilität, Länge und Lage der Arbeitszeit wider. Die Ergebnisse sind besonders für Recruiter und Personaler interessant.
Das sind die Ergebnisse des Arbeitszeitreports
Laut der Studie wünscht sich ein Großteil der Befragten weniger Arbeitszeit. Durchschnittlich arbeitet jeder 4,3 Stunden mehr als vertraglich vereinbart. Da liegt der Wunsch nach weniger Stunden nahe. Die Hälfte der Befragten würde gerne weniger als fünf Tage die Woche arbeiten. Zu lange Arbeitszeiten, Überstunden und verkürzte Ruhezeiten werden in Zusammenhang mit Überforderung und einem schlechteren Gesundheitszustand gebracht. Außerdem sank die Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance.
Atypische Arbeitszeiten, die auch Arbeitszeiten am Wochenende oder in Spätdiensten einschließen, senken ebenfalls die Bewertung des Gesundheitszustandes und der Work-Life-Balance. Flexible Arbeitszeiten wiederum werden als höchst positiv bewertet und stärken die Zufriedenheit mit der Arbeit, der Work-Life-Balance und der Gesundheit. Unter flexible Arbeitszeiten zählen sowohl Start- und Endzeit der Arbeits, Frei- und Urlaubszeit. Mehr als die Hälfte arbeitet mindestens gelegentlich von Zuhause. Vor allem Menschen mit Büroarbeitsplatz nehmen das Angebot war, am wenigsten Menschen aus dem Handwerk.
Was du als Recruiter tun kannst
Die Erkenntnisse, die der Arbeitszeitreport bringt, kann dir als Recruiter oder Personaler helfen, auf deine Bewerber und Mitarbeiter einzugehen. Meist kannst du viel erreichen durch die Anwerbung mit Benefits. Dazu zählen eben auch Möglichkeiten wie Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten. Die Welt hat sich gewandelt und dort wo keine Kernarbeitszeiten nötig sind, kannst du ein Angebot über flexible Arbeitszeiten machen. Außerdem kannst du den Bewerbern und Mitarbeitern eine Homeoffice-Möglichkeit anbieten. Das kann sich auf ein bestimmtes Limit beziehen, beispielsweise drei Tage die Woche, kann aber auch ganz flexibel bleiben. Damit schenkst du Bewerbern und Mitarbeitern dein Vertrauen. Außerdem kannst du Benefits anbieten, die die körperliche und geistige Gesundheit stärken, aber auch die Work-Life-Balance halten. Damit bekommst du glückliche und leistungsstarke Mitarbeiter, kannst aber auch einen Anreiz für Bewerber schaffen. Bei letzteren ist nur wichtig, dass sich die Anreize von der Konkurrenz abheben. Tun sie das nicht, sucht ein Bewerber weiter.
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Lea Minge