Durch die erfolgreich verlaufenen Projekte in anderen Ländern wie Großbritannien wurde die Debatte um die 4-Tage-Woche kürzlich erneut angefeuert. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sind mit dem Ergebnis des Versuchs zufrieden. Die Produktivität blieb trotz verringerter Arbeitszeit konstant, wie Forscher aus Boston und Cambridge durch Umfragen bestätigen konnten. 56 der 61 Arbeitgeber wollen am neuen Konzept festhalten. Wie sich die 4-Tage-Woche auf dein Employer Branding auswirken kann, erklären wir dir nachfolgend.
4-Tage-Woche im Employer Branding: Diese Rolle spielt sie
Einen freien Freitag zu haben, entwickelt sich in vielen Diskussionen zum Dreh- und Angelpunkt für zielführendes Employer Branding. Die 4-Tage-Woche wird derzeit auch in Deutschland von einigen Unternehmen in diversen Varianten geprobt. Dazu gehörte nicht nur der bereits im Ausland getestete Wegfall eines kompletten Arbeitstages bei gleicher Bezahlung, sondern auch die Umverteilung der Wochenstunden auf vier längere Arbeitstage oder in Form von Teilzeit.
„Beschäftigte müssen mehr Möglichkeiten bekommen, auf ihre Arbeitszeit Einfluss zu nehmen“, betont Guido Zander, Geschäftsführer der SSZ Beratung München, auf Arbeitszeit spezialisierter Berater. Für die Maßnahmen gegen Fachkräftemangel sieht er die Arbeitszeit als einen wichtigen Hebel, den viele Unternehmen stark unterschätzen.
Doch eine starre Lösung wie die Vier-Tage-Woche kann nicht in allen Bereichen umgesetzt werden. Daher plädiert der Experte, dass „Unternehmen die Flexibilisierung dahin treiben, dass sie mehr Bedürfnisse kombinieren können.“ Konkret bezieht er sich darauf, Planungspräferenzen zu berücksichtigen sowie Schichttauschbörsen anzubieten – kurzum, alle Mitarbeiter abzuholen. Der Faktor Arbeitszeit – und explizit die 4-Tage-Woche – spiele im Employer Branding eine wichtige Rolle.
So gehen Unternehmen das Thema an
Die ersten Ideen im Rahmen dieser gewünschten Flexibilisierung sind bereits im Gange. ZooRoyal.de von der REWE Group bietet flexiblen Zusatzurlaub sowie einen „Focus Friday“ an, der frei von Meetings ist. Céline Flores Willers hat zu Jahresbeginn eingeführt, dass all ihre Beschäftigten am ersten Freitag im Monat frei haben – bei vollem Lohnausgleich. „Mein Team gibt mehr als 100 Prozent, um unser Business zum Fliegen zu bringen“, sagt die Gründerin von The People Branding Company in München.
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Andreas Fricke