Unsere Anleitung mit allen Einnahmequellen

Dein Webinar-Business: Dieser 6-Schritte-Plan führt zu hohen Umsätzen

Webinare haben sich schon längst zu einem beliebten und lukrativen Geschäftsbereich entwickelt. Denn ein Webinar-Business lässt sich vergleichsweise schnell und ohne hohes Startkapital aufbauen. Trotzdem sind bei der Planung einige Faktoren wichtig, die letztendlich den Unterschied machen und zum langfristigen Erfolg führen. Wir verraten dir im folgenden Artikel die sechs Schritte zum Erfolg mit konkreten Beispielen für Einnahmequellen. Außerdem erfährst du Details zur Definition und die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile eines Webinar-Business.

Definition: Was ist ein Webinar-Business?

Die Bezeichnung Webinar ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen Web und Seminar. Damit sind Online-Veranstaltungen gemeint, die meistens zu einem vorher vereinbarten Termin in Echtzeit stattfinden und für die Teilnehmer per Livestream übertragen werden. Für diesen Stream benötigt der Veranstalter dann eine Webinar-Software, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Außerdem ist es möglich, Webinare aufzuzeichnen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt ansehen zu können. Dadurch lassen sich die Webinare zum Beispiel als Tutorial auf einer Website einbinden. Generell ergeben sich daraus zahlreiche Möglichkeiten, um ein lukratives Webinar-Business aufzubauen und das eigene Wissen mit geringen Investitionen zu vermarkten.

Ein Webinar-Business aufbauen – 6-Schritte-Plan

Nur sechs Schritte trennen dich von deinem eigenen Webinar-Business. Die folgende Anleitung zeigt dir die wichtigsten Faktoren für den Einstieg:

1. Schritt: Spannende Inhalte vorbereiten

Aktuell gibt es sehr viele Webinar-Veranstalter auf dem Markt, doch das ist ein gutes Zeichen. Denn es beweist eigentlich nur, dass in diesem Bereich eine enorme Nachfrage existiert. Damit sich deine Zuschauer überzeugen lassen, solltest du inhaltlich einen konkreten Mehrwert in deinen Webinaren bieten und damit einen speziellen Bereich abdecken. Daher macht es zum Beispiel Sinn, statt „Das Facebook-Webinar“ den Titel konkreten Titel „Facebook-Gruppen als wirksame Strategie für deinen Markenaufbau“ zu verwenden. Dabei ist es wichtig, dass du als Experte in deinem gewählten Thema auftrittst. Denn nur so bleibt dein Webinar glaubwürdig und deine Zuschauer erkennen direkt den Mehrwert.

2. Schritt: Eine Webinar-Software finden

Beim Start mit deinem Webinar-Business kannst du zwischen zahlreichen Webinar-Anbietern auswählen, die sich bezüglich des Preises und bei den Funktionen unterscheiden. Bevor du dich entscheidest, solltest du deine Bedürfnisse definieren und dafür die folgenden Fragen beantworten:

  • Wie groß ist dein Budget?
  • Wie viele Teilnehmer sollen dabei sein?
  • Wird dein Webinar live übertragen?
  • Welche Medien möchtest du bei deinem Webinar-Business einbinden?
  • Wie wichtig sind dir Tracking-Möglichkeiten?
  • Möchtest du weitere Funktionen, wie einen Chat oder Bezahlsysteme, integrieren?

Nachdem du diese Fragen beantwortet hast, kannst du mit der Anbieterauswahl starten. Zu den bekanntesten Anbietern gehören ClickMeeting, GoToWebinar, edudip und Webinaris. Die Kosten starten ab 20 Euro pro Monat und können bis zu 90 Euro monatlich erreichen, abhängig von der Laufzeit und den gewünschten Funktionen.

3. Schritt: Deine technischen Voraussetzungen überprüfen

Für die Webinar-Aufnahmen braucht du eine Kamera, ein Mikrofon und am besten eine zusätzliche Lichtquelle. Wenn du auf einen Livestream verzichtest und stattdessen Aufzeichnungen anbietest, wird zudem ein Videobearbeitungsprogramm benötigt. Insgesamt ist es wichtig, dass alle Zuschauer dein Webinar ohne Probleme abspielen können. Daher solltest du eine technisch einwandfreie Website besitzen und das Bild bzw. den Ton vor dem Webinar überprüfen.

Finanzierungsformen (eBook)

Zusätzlich steht die Frage an, ob sich deine Zuschauer problemlos in den Stream einloggen können, diesen Vorgang solltest du vorher überprüfen. Auch deine Internetverbindung ist für einen Livestream entscheidend, denn wenn plötzlich die Verbindung abbricht, sorgt das für Frust bei den Zuschauern. Außerdem brauchst du für die riesigen Datenmengen eines Webinar-Business einen zuverlässigen Speicherort, zum Beispiel einen Cloud-Dienst oder einen eigenen Server. Die Kosten für den eigenen Server starten ab 20 Euro monatlich.

4. Schritt: Einen passenden Termin auswählen

Nur mit einem passenden Termin kannst du bei einem Live-Webinar sicher sich, dass deine Zuschauer überhaupt einschalten. Doch dafür musst du die Gewohnheiten deiner Zielgruppe ganz genau kennen. Denn Studenten sind beispielsweise zeitlich sehr flexibel, Berufstätigen passt es dagegen eher am frühen Abend. Manche Webinar-Veranstalter empfehlen daher den Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr, doch daran musst du dich nicht zwingend halten. Jedoch ist es wichtig, neben dem passenden Termin auch die Länge des Webinars zu begrenzen. Mehr als 90 Minuten sind in der Regel zu viel, da dann die Konzentration deiner Zuschauer nachlässt.

5. Schritt: Marketing-Maßnahmen einleiten

Damit sich möglichst viele Teilnehmer für dein Webinar anmelden, kannst du verschiedene Marketing-Maßnahmen einleiten und auf deinen Stream hinweisen. Besonders gut geeignet sind dafür Social Media-Plattformen, da sich dort die Zielgruppe exakt festlegen lässt und die Kosten gut kalkulierbar sind. Nutze zum Beispiel Facebook-Gruppen, um deinen Termin anzukündigen oder schalte eine Ad bei Instagram bzw. Facebook. Zusätzlich ist Bannerwerbung auf deiner eigenen Website oder bei Geschäftspartnern ideal geeignet, um direkt zur Anmeldung für dein Webinar weiterzuleiten.

Deine Unabhänigkeitserklärung

Auch Google AdWords kann sich als Marketing-Maßnahme lohnen, da du deine Budget-Obergrenze pro Klick dort ganz einfach angibst. Oder du gehst eine Kooperation mit einem Influencer oder Blogger ein, der dein Webinar-Business bewirbt. Sobald du ein paar Webinare-Anmeldungen generiert hast, kannst du bei zukünftigen Terminen dann auf E-Mail-Marketing setzen. Dabei bietet sich generell immer eine Rabattaktion für die ersten Teilnehmer deines Webinars an. Oder du stellst Inhalte kostenlos zur Verfügung, um mehr Aufmerksamkeit und erste Kunden zu erreichen.

6. Schritt: Die Inhalte abwechslungsreich präsentieren

Prinzipiell kannst du bei einem Webinar-Business einfach nur in eine Kamera sprechen und dein Expertenwissen weitergeben. Doch das wird langfristig nicht ausreichen, um deine Zuschauer bei Laune zu halten. Deshalb solltest du immer eine Präsentation in dein Webinar einbauen, die sich zum Beispiel bei PowerPoint realisieren lässt und verschiedene Fotos enthält. Allerdings macht es wenig Sinn, exakt deine gesagten Worte noch einmal aufzuschreiben oder wahllos Fotos einzubinden. Besser ist es, nur Stichpunkte zu verwenden und die Bilder gezielt einzusetzen. Denn die Fotos oder Grafiken sollen deine Informationen nur unterstreichen, aber kein neues Thema erschaffen. Außerdem sind Praxis-Beispiele bei deiner Präsentation wichtig, um den aktuellen Bezug deiner Inhalte zu unterstreichen.

Wie verdiene ich Geld mit einem Webinar-Business?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, mit einem Webinar-Business Geld zu verdienen:

Geld verdienen mit kostenpflichtigen Webinare

Tatsächlich kannst du schon sehr schnell Geld mit deinem Webinar-Business verdienen, wenn du Tickets für einen Livestream verkaufst oder Inhalte kostenpflichtig zum Download anbietest. Starte am besten mit niedrigen Kosten als Spezialangebot und erhöhe dann die Preise. Wie hoch du diese Kosten ansetzt, ist natürlich dir überlassen. Doch insgesamt macht es Sinn, sich an der Konkurrenz zu orientieren. Bedenke immer, dass deine Zuschauer erst einmal Vertrauen aufbauen und dich als Experten erkennen müssen. Deshalb sollten die Preise für deine Webinare nicht zu hoch sein.

Geld verdienen mit kostenlosen Webinare

Doch auch wenn du deine Webinare und Inhalte komplett kostenlos anbietest, kannst du mit einem Webinar-Business Geld verdienen. Denn die Webinare eignen sich ideal dafür, ein eigenes Produkt zu pitchen oder auf weitere Inhalte hinzuweisen. Veranstaltest du zum Beispiel einen Livestream zum Thema “Dein eigenes Online-Business von zuhause starten”, dann erfahren die Teilnehmer natürlich sehr viele Fakten zu einem Online-Business und zur Umsetzung. Gleichzeitig kannst du aber deine Bücher zu dem Thema vorstellen, auf eine eigene Software hinweisen oder fremde Produkte gegen eine Provision vorstellen. Wer hingegen als Coach arbeitet und ein kostenloses Webinar anbietet, schlägt den Teilnehmern am Ende eine ausführliche Beratung in einem kostenpflichtigen Einzelcoaching vor.

Vorteile eines Webinar-Business

Insgesamt sprechen viele Vorteile dafür, ein Webinar-Business aufzubauen:

  • Es reicht eine simple technische Ausrüstung aus, damit du dein eigenes Webinar-Business starten kannst.
  • Durch Webinare sparen alle Zeit, da keine Anreise nötig ist.
  • Du sparst Kosten, da du keine Räume mieten musst.
  • Es sind sehr viele Teilnehmer möglich, die sich unkompliziert anmelden können.
  • Durch die Webinare entsteht ein persönlicher Austausch in Echtzeit, um Kundenanfragen direkt zu beantworten.
  • Die aufgezeichneten Webinare sind unbegrenzt lange verwendbar und lassen sich auf anderen Plattformen einbinden.
  • Webinare sind multimedial, denn ohne großen Aufwand sind Texte, Audios, Filme etc. integrierbar.
Webinaranmeldung: DIE WEBINAR-ERFOLGSFORMEL

Jetzt zum kostenlosen Webinar DIE WEBINAR-ERFOLGSFORMEL anmelden!

Nachteile eines Webinar-Business

Wenn du dich für ein Webinar-Business entscheidest, solltest du jedoch auch die folgenden Nachteile berücksichtigen:

  • Es ist kein persönlicher Kontakt zu den Teilnehmern möglich, um die Stimmung korrekt einschätzen zu können.
  • In einem Webinar lassen sich keine Praxis-Übungen, wie Rollenspiele oder Gruppenarbeiten, umsetzen.
  • Jeder Teilnehmer muss bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen und braucht neben WLAN auch einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone.
  • Technische Probleme deines Streams können zu Frust bei den Teilnehmern führen.
  • Die Wahrscheinlichkeit der Ablenkung ist größer, da die Zuschauer sich unbeobachtet fühlen.

Fazit

Wenn du dein Wissen gerne teilst und ein Online-Business aufbauen möchtest, kann sich ein Webinar-Business für dich lohnen und zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickeln. Achte allerdings darauf, einen konkreten Plan aufzustellen und alle Ausgaben zu überblicken. Sobald sich die ersten Erfolge bemerkbar machen, kannst du dann in weitere Marketing-Maßnahmen und besseres Equipment investieren.

Häufige Fragen (FAQ) zum Webinar-Business

Was ist ein Webinar-Business?

Die Bezeichnung Webinar ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen Web und Seminar. Damit sind Online-Veranstaltungen gemeint, die meistens zu einem vorher vereinbarten Termin in Echtzeit stattfinden und für die Teilnehmer per Livestream übertragen werden. Generell ergeben sich daraus zahlreiche Möglichkeiten, um ein lukratives Webinar-Business aufzubauen und das eigene Wissen mit geringen Investitionen zu vermarkten

Welche Vorteile bietet ein Webinar-Business?

Ein Webinar-Business bietet unter anderem die folgenden Vorteile:
– Es reicht eine simple technische Ausrüstung aus, damit du dein eigenes Webinar-Business starten kannst.
– Durch Webinare sparen alle Zeit, da keine Anreise nötig ist.
– Du sparst Kosten, da du keine Räume mieten musst.

Wie kann ich ein Webinar-Business aufbauen?

Damit sich deine Zuschauer überzeugen lassen, solltest du inhaltlich einen konkreten Mehrwert in deinen Webinaren bieten und damit einen speziellen Bereich abdecken. Daher macht es zum Beispiel Sinn, statt „Das Facebook-Webinar“ den Titel konkreten Titel „Facebook-Gruppen als wirksame Strategie für deinen Markenaufbau“ zu verwenden.

Die besten Artikel & mehr direkt in dein Postfach!




* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.
Das könnte dich auch interessieren ...

Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Sitemap

schliessen



* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.

Die besten Artikel & mehr direkt in dein Postfach!




* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.