Cinnamood – Das innovative Franchise-Startup und seine Gründer
Cinnamood ist ein erfolgreiches Franchise-Startup aus Köln, das die klassische Zimtschnecke zum Trendprodukt gemacht hat. Die Gründer, Anna Schlecht und Luca Breuer, lernten sich während ihres Studiums an der CBS International Business School kennen und teilen seitdem ihre Leidenschaft fürs Backen und Unternehmertum. Nach dem Start im Jahr 2022 entwickelte sich Cinnamood rasant zu einer der bekanntesten Franchise-Marken für vegane und innovative Backwaren in Deutschland. Mittlerweile betreibt das Unternehmen über 30 Filialen in vier Ländern und expandiert weiter. Neben Cinnamood setzen Schlecht und Breuer mit ihrem neuen Konzept „Boring Burger“ auf eine weitere Food-Franchise-Idee. Doch was macht dieses Gründerduo und ihr Konzept so besonders?
Luca Breuer
Luca Breuer, Mitgründer und Franchise-Manager von Cinnamood, studierte General Management an der CBS International Business School in Köln und absolvierte seinen Master in Finance in Barcelona. Berufserfahrung sammelte er unter anderem bei der Postbank, PwC und zuletzt als Unternehmensberater bei KPMG. Seine Leidenschaft fürs Backen entwickelte er schon als Kind – heute verbindet er seine betriebswirtschaftliche Expertise mit unternehmerischem Mut, um das Franchise-System von Cinnamood zum Erfolg zu führen.
In der Coronazeit entdeckte Breuer seine Kreativität neu und experimentierte gemeinsam mit seiner Partnerin Anna Schlecht an perfekten Zimtschnecken-Rezepten. Aus dieser Leidenschaft heraus entstand schließlich die Idee zu Cinnamood – ein Konzept, das Tradition und Moderne auf eine besondere Weise vereinen soll.
Anna Schlecht
Anna Schlecht ist Mitgründerin und das kreative Herz von Cinnamood. Die gebürtige Kölnerin studierte Wirtschaftspsychologie an der CBS International Business School und schloss 2019 mit einem Master ab. Seit Januar 2022 baut sie gemeinsam mit Luca Breuer das Franchise-Startup Cinnamood auf. Ihre Erfahrungen in Unternehmensberatung und Marketing bringt sie gezielt in die Markenentwicklung, Social Media und Produktinnovation ein. Anna ist auf LinkedIn und Instagram aktiv und gibt dort Einblicke in den Alltag als Franchise-Gründerin
Das Franchise-Konzept von Cinnamood
Cinnamood startete im Januar 2022 mit dem Ziel, die klassische Zimtschnecke zum trendigen Premium-Produkt zu machen. Das Franchise-System setzt auf handgefertigte „Next Level Rolls“: Zimtschnecken mit innovativen Toppings wie Apfel, Pistazie, Bueno, Red Velvet oder Cookie Dough. Der Teig ist immer rein pflanzlich, viele Sorten sind komplett vegan und werden durch wechselnde Limited Editions ergänzt. Cinnamood spricht damit gezielt eine junge, urbane Zielgruppe und Veganer an.
Zum besonderen Cinnamood-Erlebnis gehört ein einheitliches, instagrammable Store-Design mit Edelstahl, Beton, markanten Lichtelementen und gemütlichen Sitzbereichen. Das minimalistisch-moderne Interior sorgt für hohe Wiedererkennbarkeit und lädt zum Fotografieren ein.
Die Filialen sind als Take-away-Bäckerei und Café konzipiert und befinden sich an stark frequentierten Standorten – oft in Einkaufszentren wie der Westfield Shopping City Süd oder an belebten Shoppingmeilen. Die hohe Nachfrage zeigt sich an langen Schlangen vor den Stores und einer stetigen Expansion.
Vom Hobbybacken zum Franchise-Erfolg
Obwohl die Cinnamood-Gründer viel unternehmerische Erfahrung mitbrachten, mussten sie sich in der Systemgastronomie zunächst beweisen. Luca Breuer entwickelte schon früh eine Leidenschaft fürs Backen, die in der Coronazeit zu kreativen Zimtschnecken-Rezepten führte. Die ersten Produkte testeten sie im Familien- und Freundeskreis – das positive Feedback war der Startschuss für die Entwicklung eines skalierbaren Franchise-Geschäftsmodells im Backwarenmarkt.
Der große Zuspruch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis bestärkte das Paar darin, Cinnamood als Franchise-System zu entwickeln. Bereits im ersten Jahr eröffneten sie 12 Filialen in Deutschland, heute (2024) gibt es über 30 Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bis Ende 2024 sind neue Stores in Metropolen wie New York, Prag, Amsterdam und auf Mallorca geplant. Die Expansion lässt sich anhand eines Zeitstrahls und einer interaktiven Standortkarte nachvollziehen. Eine Übersicht der Filialen finden Sie hier.
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Vom Hype zum nachhaltigen Geschäftsmodell
Doch die Cinnamood-Gründer wollen mehr als nur einen kurzlebigen Food-Trend bedienen. „Wir möchten Langfristigkeit“, betont Anna Schlecht. Anstatt dem Hype nachzulaufen, legen sie den Fokus auf Qualität, Geschmack und Nachhaltigkeit. So bieten sie inzwischen den Großteil ihres Sortiments in veganer Ausführung an und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen bei den Verpackungen.
Auch die Expansion folgt einem durchdachten Plan: Statt wahllos neue Filialen zu eröffnen, wählen Schlecht und Breuer ihre Partner sorgfältig aus. Neben finanzieller Stabilität und Bonitätsprüfungen legen sie großen Wert darauf, dass die Werte und Vorstellungen der Franchisenehmer zu Cinnamood passen. Denn das Startup versteht sich nicht nur als Anbieter von Backwaren, sondern als Lifestyle-Marke mit hohem Identifikationspotenzial.
Umsatzentwicklung: So erfolgreich ist das Franchise-System von Cinnamood
Im Gründungsjahr 2022 erwirtschaftete Cinnamood einen Umsatz von rund 1,7 Millionen Euro. Der daraus resultierende Nettogewinn lag bei etwa 360.000 Euro, was auf ein rentables Geschäftsmodell hinweist. Zusätzlich nahm das Unternehmen im selben Jahr rund 329.000 Euro durch Franchise-Einstiegsgebühren ein. Ein Beispiel für den operativen Erfolg zeigt sich in der Filiale in Köln: Diese verzeichnete im Jahr 2023 monatliche Umsätze zwischen 100.000 und 150.000 Euro.
Boring Burger: Das zweite Franchise-Konzept von Cinnamood
Mit „Boring Burger“ bringen die Cinnamood-Gründer ihr zweites Franchise-Konzept an den Start. Das minimalistische Systemgastronomie-Konzept setzt auf Smashed Burger – besonders saftige, plattgedrückte Patties – und spricht damit einen aktuellen Food-Trend an. Das Franchise-Modell ist auf schnellen Aufbau, hohe Standardisierung und geringe Einstiegskosten ausgelegt. Die ersten Stores eröffnen 2024 in München und Hamburg, weitere Standorte sind in Planung.
Das Konzept ist bewusst minimalistisch: Zur Auswahl stehen Smashed Burger mit Rindfleisch, eine Chicken-Alternative und eine vegetarische Option. Ergänzt wird das Angebot durch knusprige Pommes und die eigens entwickelten „Brookies“ (Brownie trifft Cookie), auch als vegane Variante erhältlich. Die klar fokussierte Speisekarte sorgt für maximale Effizienz im Betrieb und ein schnelles Kundenerlebnis.
Auch hier setzen Schlecht und Breuer auf ein einheitliches, industriell-modernes Ladendesign mit Edelstahl, Beton und auffälliger Beleuchtung. Und wie bei Cinnamood ist die Expansion von Beginn an eingeplant: Bereits jetzt sind Standorte in München und Hamburg gesichert, wobei weitere Filialen folgen sollen.
Lemon Yuzu Roll: Erweiterung des Sortiments
Am 31. Mai 2025 eröffnete Cinnamood einen weiteren Standort in Karlsruhe, zentral gelegen in der Kaiserstraße 142. Die Eröffnungsfeier ab 13 Uhr zog große Aufmerksamkeit auf sich – mit DJ, Konfettiregen und einer langen Warteschlange vor dem Store. Vor allem junge Karlsruherinnen und Karlsruher nutzten die Gelegenheit, das neue Angebot kennenzulernen. Die hohe Frequenz zur Eröffnung unterstreicht das bestehende Markeninteresse und bestätigt das Potenzial des Standorts.
Parallel zum Expansionsschritt wurde das Produktportfolio um die „Lemon Yuzu Roll“ erweitert – eine saisonale Zimtschnecken-Variante mit fruchtiger Zitrusnote. Die Einführung eines neuen Sortimentsprodukts zum Eröffnungstermin spricht für ein integriertes Marketing- und Rollout-Konzept, das Kundenzugriffe gezielt kanalisiert. Seit Ende Mai ist die neue Sorte in allen Filialen bundesweit erhältlich.
Fazit: Cinnamood & Boring Burger – Franchise-Erfolg mit Zukunft?
Ob das Franchise-System von Boring Burger an den Erfolg der Cinnamood-Zimtschnecke anknüpfen kann, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Die Gründer von Cinnamood verfügen über Erfahrungen im Aufbau eines Franchise-Netzwerks, einer klar definierten Markenpositionierung sowie einer Social-Media-Community mit über 75.000 Followern. Sie setzen außerdem auf Qualität, Innovation und kontrolliertes Wachstum. Franchise-Partner erhalten definierte Konditionen, strukturierten Support und Zugang zu einer bestehenden Marke.
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Jana Blümler