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Geld durch Finanzierungsrunde erhalten

Tado: Profit durch hohe Energiepreise

Tado ist ein Startup, dass vor allem im Smart-Home Bereich dicke Gewinne einfährt. Nun wollen sie endlich profitabel werden und nun nach einer sehr guten Finanzierungsrunde die nächsten Schritte gehen. Was sie genau machen und wie der Zukunftsplan aussieht, erfährst du hier.

Wie will Tado profitabel werden?

Gerade hat Tado durch Investoren neue Gelder bekommen. Gegen die allgemeine Prognose, dass Investitionen in Startups aufgrund der Krisen zurückgehen, sicherte sich Tado 43 Millionen Euro. Durch den schwedischen Nachhaltigkeitsfond Trill Impact, Kiko Ventures aus London, Swisscanto und der bayrischen Venture-Capital-Gesellschaft Bayern Kapital ist diese Summe in einer Finanzierungsrunde zusammen. Wie hoch die Bewertung nun ausfällt, ist unklar, lag sie im letzten Jahr aber bereits bei über 400 Millionen Euro. Weitere Schritte wie ein Börsengang sind auch schon für die Langzeit-Planung angedacht.

Was macht Tado?

In der aktuellen Situation profitiert kaum einer bei hohen Energiepreisen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Doch ein Unternehmen hat es trotz oder gerade wegen der hohen Energiepreise geschafft. Die Rede ist von Tado. Das Münchener Startup, das sich bereits 2011 gründete, ist auf intelligente Heizungsthermostate spezialisiert. Diese waren zur Zeit der Gründung fast einzigartig, heute ein wichtiger Bestandteil von Smart-Homes. Die Thermostate heizen den Wohnraum flexibel. Die Technik erkennt, ob Menschen im Haus sind oder Fenster geöffnet sind, genauso wie die Raumaufteilung. Je nachdem, welchen Zweck der zu beheizende Raum erfüllt – schlafen, wohnen, kochen – wird dieser beheizt.

Wie haben sie es geschafft?

In den letzten drei Jahren hat Tado ordentlich Zuwachs bekommen. So lag das in den vergangenen Jahren daran, dass pandemiebedingt mehr Menschen zu Hause bleiben mussten. Damit bestand ein Grund, sich mit einer optimierten Heizung auseinanderzusetzen. Außerdem ist die Energiekrise ein weiterer wichtiger Grund, die Heizkosten zu optimieren. Damit sparen die Menschen – und Tado profitiert. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bereits bei 100 Millionen Euro, was eine Verdopplung zum Vorjahr bedeutet.

Der Gründer von Tado, Christian Deilmann, geht davon aus, dass der Boom anhält und sie 2023 endlich den Schritt in die Gewinnzone schaffen. Durch die Finanzierungsrunde kann Tado nun den Schritt ins Big Business hin zur Profitabilität wagen. Bereits in 400.000 Gebäuden und Haushalten in über 20 Ländern sind die Geräte von Tado im Einsatz – Tendenz steigend.

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