Im Februar ist die deutsche Wirtschaft gewachsen und zwar das erste Mal nach mehr als einem halben Jahr. So stieg der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – bereits den vierten Monat in Folge, um 1,2 auf 51,1 Punkte. Damit überschritt er die Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Das geht aus der monatlichen Unternehmensumfrage vom Finanzdienstleister S&P Global hervor. Diese Erkenntnis veranlasst Experten dazu, eine schwere Rezession 2023 in Deutschland als unwahrscheinlicher einzustufen.
Dienstleistern geht es besonders gut
Das Barometer stieg in dem Bereich der Dienstleister um 0,6 Punkte und erreichte mit 51,3 Zählern auch hier den höchsten Stand seit mehr als einem halben Jahr. Die Produktion wuchs ebenfalls. Der Anstieg der Produktion kann damit begründet werden, dass die Lieferkettenengpässe merklich nachgelassen haben. Daraus resultierend konnten die Auftragsbestände zügiger abgearbeitet werden. Expertinnen von S&P Global sagen dazu: „Mit dem Abflauen der Lieferengpässe sanken auch die Einkaufspreise in der Industrie erstmals seit fast zweieinhalb Jahren.“ Das macht eine Rezession in Deutschland 2023 unwahrscheinlich.
Die Industrie hingegen blieb mit einem Minus von 0,8 unter der Wachstumsschwelle.
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Selim Esmen